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Mannheim im Weihnachtszauber

Hilfe für Nachbarn in Not

„MM“-Aktion „Wir wollen helfen“ ist derzeit besonders auf Spenden angewiesen

Von 
Peter W. Ragge
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Spendenboxen für die „Mannheimer Morgen“-Aktion „Wir wollen helfen“ werden geleert. © Markus Prosswitz

So schwierig wie nie ist die Finanzlage der Aktion „Wir wollen helfen“. Schließlich fehlen nun schon im zweiten Jahr die Einnahmen zahlreicher Benefizveranstaltungen, mit denen die Aktion das ganze Jahr bei plötzlichen Notlagen hilft sowie speziell zu Weihnachten arme, einsame ältere Menschen ebenso wie Kinder beschenkt, für die sonst die Bescherung ausfallen würde.

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Daher bittet die „MM“-Aktion die Leser nun besonders um Unterstützung. 35 000 bis 40 000 Euro hatte der Feuerio sonst stets als Erlös des von ihm zugunsten von „Wir wollen helfen“ seit über 50 Jahren ausgerichteten Blumepeterfests übergeben – doch das musste wegen der Corona-Pandemie erneut ausfallen. Auch an Benefizkonzerte oder Benefizbasare ist wieder nicht zu denken gewesen. Damit fallen aber auch langjährige verlässliche Einnahmequellen des Vereins weg. Und ob es die unzähligen kleinen Barspenden, die sonst im Kundenforum des „Mannheimer Morgen“ in der Innenstadt eingezahlt wurden, geben wird? Schließlich gehen viele Leute derzeit wieder spürbar weniger aus dem Haus.

Aber der „MM“-Hilfsverein braucht das Geld. Schließlich ist die „MM“-Aktion oft letzter Rettungsanker für Nachbarn in Not. In über 300 Fällen war das Team des Hilfsvereins im laufenden Jahr mit plötzlichen Schicksalsschlägen oder besonderen Notsituationen konfrontiert. Dabei greift „Wir wollen helfen“ immer nur dann Menschen finanziell unter die Arme, wo staatliche Stellen oder Versicherungen nicht, nicht ausreichend oder nicht schnell genug wirksam werden.

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Für die spezielle Hilfe zu Weihnachten sind jetzt schon so viele Anträge wie 2020 eingegangen – und die Adventszeit hat gerade erst angefangen. „Da werden wir am Ende die Zahlen vom Vorjahr übertreffen“, nimmt Matthias Bretschneider an, der Geschäftsführende Vorsitzende. Das betrifft arme, ältere Menschen am Existenzminimum, denen die „MM“-Aktion zu Weihnachten Gutscheine für Lebensmittel schenkt, damit sie sich den Tisch wenigstens zum Christfest etwas reicher decken können. Und für Kinder, die oft besonders unter Armut leiden, packt der „MM“-Hilfsverein Geschenke, stellt Gutscheine für Spielzeug, Bücher oder Kinderkleidung aus oder ordert tröstende Plüschtiere. Schon jetzt liegen Bretschneider über 2000 Anträge vor, die eigentlich die Kriterien erfüllen. Daher braucht die „MM“-Aktion auch dringend noch Spenden.

Dabei können sich stets alle Spender darauf verlassen, dass es Unterstützung der „MM“-Aktion nur für jene Menschen gibt, die in ihrer Not nicht vom sozialen Netz aufgefangen werden. Zuvor sind Einkommensverhältnisse und Verbindlichkeiten als auch Ausgaben genau und nachweisbar offen zu legen – nur dann gibt es Hilfe. Sämtliche Personal- und Verwaltungskosten trägt der Verlag des „MM“ und zeigt so seit den 1950er Jahren kontinuierlich intensives soziales Engagement. Schon deshalb identifizieren sich „MM“-Leser mit „Wir wollen helfen“ wie mit kaum einer anderen Aktion – weil hier eben Mannheimer wiederum Mannheimern helfen. Darauf setzt der als gemeinnützig anerkannte, zur Ausstellung steuerabzugsfähiger Bescheinigungen berechtigte Verein auch nun wieder in der Hoffnung auf viele Leser, die mit großen und kleinen Geldbeträgen Solidarität zeigen und diese Idee mittragen. Peter W. Ragge

Redaktion Chefreporter

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