Festival Der Freitag beim Mannheimer Maifeld Derby: Das sind die großen Fünf

Von 
Markus Mertens
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Punkt 1 von 2 Emma

Frisch aus dem Bandsupport der Mannheimer Popakademie an Land gespült, verjüngt die Singer-Songwriterin Emma das ohnehin nicht zu alte Lineup auf dem Maifeld Derby noch einmal deutlich. Die Organisatoren sprechen gar vom jüngsten Talent auf dem Derby jemals. Auf der kommoden Bühne des Parcours d’Amour eröffnete die junge Sängerin den ersten vollständigen Festivaltag – und imponierte ihren neuen neugierigen Zuhörern, die ihrem deutschen Pop so einiges abgewinnen konnten.

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Punkt 1 von 2 Arlo Parks

Ein großer Gewinn für das Maifeld Derby – und wieder einmal ein riesiges Talent, an das Festivalmacher Timo Kumpf schon glaubte, bevor es ganz groß herauskam. Denn lange, bevor die 21-jährige Britin aus London ihr gefeiertes Debütalbum „Collapsed In Sunbeams“ veröffentlichte und dafür gar eine Grammy-Nominierung erhielt, war sie schon für das Maifeld Derby in Mannheim gebucht. Am Freitag spielte die Indie Pop-Senkrechtstarterin vollkommen zu Recht auf der großen Open Air-Bühne und präsentierte einen gefeierten Auftritt, der noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Punkt 1 von 2 Caribou

Der 44-jährige Kanadier Caribou ist Sohn eines Mathematikers – und das merkt man den treibenden Elektro-Klängen des Künstlers aus Dundas, Hamilton auch an. Denn Daniel Victor Snaith, wie Caribou offiziell heißt, setzt nicht nur ganz besondere Rhythmen mit einer gesetzten Algorithmik ein, er passt seine Klangsalven auch spezifisch auf jedes Publikum und jede Location an, die er spielt. Beim Maifeld gehörte Caribou schon lange zur Wunschliste, nun war er endlich in Mannheim und begeisterte ein prallvolles Palastzelt mit seinen einzigartigen Elektro-Beats.

Punkt 1 von 2 Waving The Guns

Bei Rock am Ring und anderen Breitenfestivals längst Tradition, gehören die Rap-Künstler beim Maifeld Derby eher zu den Exoten. Mit Waving The Guns haben die Verantwortlichen jedoch einen ganz besonderen Pick gelandet. Denn die beiden Jungs aus Rostock sind nicht nur für ihre politische Härte, sondern auch die ungewöhnlichen Beats und tiefen Texte bekannt. Nach Mannheim kamen Dub Dylan und Milli Dance mit der neuen Platte „Am Käfig rütteln“ - und rissen das Hüttenzelt beinahe ab. Klasse!

Punkt 1 von 2 Bonobo

Ein DJ als Multiinstrumentalist. Simon Green aka. Bonobo aus Leeds bringt zwischen Gitarre, Bass und Klavier alles mit, was ein zünftiges Downtempo-Set braucht. Bisweilen erinnern die Klänge des Briten fast an erhaben-entspannte Neo Classica-Sessions, bis der Puls anschwillt, die Bandsounds das Regiment übernehmen und die Euphorie im Publikum einsetzt. Eine Mischung, die auch das große Zelt auf dem Maimarktgelände in Verzückung versetzte.

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