Kunst - Wilhelm-Hack-Museum bleibt länger geschlossen Zwei neue Schauen erst nächstes Jahr

Von 
Thomas Groß
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Die derzeit im Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museum laufende Sanierungsphase dauert länger als geplant. Wie die Stadt Ludwigshafen am Dienstag mitteilte, wird deshalb auch der Ausstellungsplan des Kunstmuseums überarbeitet. Zur Wiedereröffnung war – das Ende des aktuellen Corona-Lockdowns vorausgesetzt – bislang im kommenden Mai eine Einzelschau des Künstlers Michael Beutler geplant. Sie wird nun ebenso auf das kommende Jahr verschoben wie die für Herbst vorgesehene große Ausstellung „Street Life – Die Straße in der Kunst von Kirchner bis Streuli“.

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Das Museum will, sofern es die Pandemie erlaubt, auch Veranstaltungsformate im hack-museumsgARTen anbieten. Für das Sommerferienprogramm werde ein Ausweichquartier gesucht. Und das Programm in der aktuell freilich Corona-bedingt geschlossenen Rudolf-Scharpf-Galerie sei auch weiterhin nicht von der Sanierung und ihren Folgen betroffen.

Übergabe Ende des Jahres

Die Sanierung im Museum betrifft vor allem den Brandschutz. Sie hatte im September vergangenen Jahres begonnen. Kürzlich wurde festgestellt, dass keine sogenannten Zwischendeckenmelder installiert sind, die nach heutigem Stand vorgeschrieben sind. Nun müsse die Brandmeldeanlage vollständig erneuert werden, so die Mitteilung der Stadt. Da dabei eine Vielzahl an Gewerken beteiligt sei, komme es zu Verzögerungen, welche durch die Vorgaben der Corona-Pandemie noch vergrößert würden. Insgesamt erforderten die Arbeiten wesentlich mehr Zeit und würden voraussichtlich bis zum Spätherbst dauern, heißt es. Eine Übergabe des Hauses an das Museumsteam sei dann voraussichtlich Ende dieses Jahres möglich. 

Redaktion Kulturredakteur, zuständig für Literatur, Kunst und Film.