Musiktheater - Mit Peter Ruzickas „Benjamin“ in Heidelberg triumphiert endlich wieder eine ernstzunehmende Produktion Wenn Theorie zu Kunst wird

Von 
Stefan M. Dettlinger
Lesedauer: 
Dokumentarisches Theater mit Tiefgang (v.l.): James Homann, Shahar Lavi, Winfried Mikus, Miljenko Turk, Denise Seyhan und Yasmin Özkan. © Bühler

In Heidelberg ist etwas Wunderbares geschehen: Inmitten der Altstadt, im Theater, ist die Weltrevolution auferstanden. Groß. Schön. Erhaben. Und das Tolle daran: Es hat (2.) wohl keinen Menschen gestört, dass (1.) der Witz, dieses allgegenwärtige Gespenst in der Eventbudenrepublik, einfach mal auf Urlaub geschickt wurde. Mit „Benjamin“ legt das Haus in der Theaterstraße 10 einen fabelhaften

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