Mannheimer Sommer - Mit Luk Percevals „Entführung“ und einem gefilmten DJ legt das Festival nach

Tränen, Schmerz und Hoffnungslosigkeit am Bildschirm

Von 
Stefan M. Dettlinger
Lesedauer: 
Mal sehen, wie diese wirkungsmächtigen Bilder am Bildschirm wirken: Szene aus Luk Percevals „Entführung aus dem Serail“. © Carole Parodi/Nationaltheater

Gerade hat es Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) wieder – Walter Benjamin zitierend – in einem Interview gesagt: Dem digital verströmten Kunstwerk fehlt die Aura. Kann man widersprechen? Man kann! Allein die Kunst, die gemacht ist, um digital wahrgenommen zu werden, kann die Aura besitzen. Filme, Videos, nur speziell fürs audiovisuelle Sendeformat erfundene Werke erreichen, was sie

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