Archäologie Seltene Keramik in Dresden entdeckt

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epd
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Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben in ihrem Besitz ein seltenes Keramikschälchen aus China entdeckt. Das Stück stammt aus der chinesischen Song-Dynastie (960-1127), teilten die Kunstsammlungen am Mittwoch mit. Das Stück war 1927 in die Sammlungen gelangt. Die Versteigerung einer vergleichbaren Schale hatte vor vier Jahren 37,7 Millionen Dollar erbracht. Weltweit gebe es weniger als 100 solcher Ru-Keramiken.

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Die Keramik wurde im Rahmen des 2014 begonnenen Forschungsprojektes entdeckt, an dem mehr als 20 Experten beteiligt sind, darunter die Spezialistin für chinesische Keramik, Regina Krahl. Bei einem Besuch des Depots Anfang 2020 sei Krahl auf das unscheinbare Schälchen aufmerksam geworden. Laut Krahl ist das Stück die 88. Ru-Ware, die noch bekannt ist. epd