Kunst - Neuer Museumsführer berücksichtigt auch Mannheim Otto Dix im Südwesten

Von 
Thomas Groß
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In der Publikation „Otto Dix in Baden-Württemberg“ laden sieben Museen gemeinsam ein zu einer Reise durch Baden-Württemberg auf den Spuren des Malers Otto Dix. Zu den beteiligten Institutionen gehören neben der Kunsthalle Mannheim laut einer Mitteilung des Mannheimer Museums das Kunstmuseum Albstadt, das Zeppelin Museum Friedrichshafen, das Museum Haus Dix in Hemmenhofen, das Kunstmuseum Singen, die Staatsgalerie Stuttgart und das Kunstmuseum Stuttgart.

Der Maler Otto Dix, 1929. © Erfurt

Alle Facetten zu sehen

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Im Jahr 1933, nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten, dem Verlust der Dresdner Professur und der zunehmenden Diffamierung durch die neue politische Elite, zog sich Otto Dix (1891-1969) an den Bodensee zurück, wo er über 30 Jahre lebte. Sieben Museen des Landes verfügen gemeinsam über die weltweit umfangreichste Sammlung seiner Werke, die einen Einblick in sämtliche Facetten erlaubt – von der mit bisweilen brachialem Realismus vorgetragenen Gesellschaftskritik des Hauptwerks über die altmeisterliche Lasurmalerei der inneren Emigration bis zu den expressiven Gemälden der späten Jahre.

Der Museumsführer stellt den Bestand der baden-württembergischen Kunsthäuser vor und lädt dazu ein, den Künstler und die Museumslandschaft seiner zweiten Heimat zu entdecken. Anlass der Publikation ist der 50. Todestag Otto Dix’ am 25. Juli. Herausgegeben wurde der Band vom Förderverein Museum Haus Dix Hemmenhofen e.V. Er ist in den einzelnen Museumsshops erhältlich (100 Seiten mit zahlreichen Abb., 9,80 Euro).

Redaktion Kulturredakteur, zuständig für Literatur, Kunst und Film.