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Kultur - Heidelberger Frühling plant Festival vom 11. bis 19. Juni

„Neuland.Lied“ bietet viel Raum für Kreativität

Von 
Eckhard Britsch
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Der Titel des neuen Festivals, in dem der Heidelberger Frühling seine Innovationen in Sachen Lied bündelt, scheint Programm: Im „Neuland.Lied“ vom 11. bis 19. Juni sollen mit 23 Veranstaltungen unterschiedliche Aspekte des Kunstlieds erschlossen und auf deren inhaltliche Wertigkeit fürs Heute untersucht werden. Schon so mancher Titel wie „Zyklen und Kreise“ oder „Beethoven con Belcanto“, sogar „Schumann was an Englishman“ wecken wirkliche Neugierde.

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Die Macher Thorsten Schmidt (Intendant), Annett Baumeister (Kunst & Innovation) sowie Anselm Cybinski (Internationales Liedzentrum Heidelberg) sind sich darin einig, dass mit dem Format den Freunden und Liebhabern aus Heidelberg und aller Welt ein Angebot gemacht werden soll, das dem Thema „Lied“ in vielen Nuancen und Ausformungen gerecht werden will und es auf seine Relevanz für die Gegenwart positioniert. Solche Bündelung hat schon vor Jahren beim Streichquartett-Festival gut funktioniert, das damit eine Blaupause sein könnte.

Diese „Vermessung des Lieds mit aktuellen Themen zu verbinden“ hat ja immer wieder innerhalb des Heidelberger Frühlings stattgefunden, neu ist aber die Konzentration auf eine Woche plus die Fokussierung auf anregende Sichtweisen, wenn etwa das Trio Kronthaler den Bogen von Monteverdi bis Rodgers/Hammerstein spannt, denn emotionale Grenzsituationen sind an kein Jahrhundert gebunden. Gestartet wird mit der wunderbaren Anna Lucia Richter, die ein Programm vom Mittelalter bis Kurt Weill dabei hat.

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