Kulturrätsel - Hauptgewinnerin wünscht sich eine Tour zu Denkmälern in der Region / Preis für die zweite Gewinnerin und Trostpreise überreicht Lesestoff für die Denkmalkenner

Von 
Julia Brinkmann
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Bei der Ziehung der Kulturrätselgewinner Mitte Januar war der Redaktion bewusst: Ihnen wie üblich Theater- oder Konzertkarten zu schenken kommt derzeit einem Blick in die Kristallkugel gleich. Darum haben wir der Zweitplatzierten und den beiden „Trostpreis“-Gewinnern jeweils Budgets genannt und sie konnten sich Bücher aussuchen. Ressortleiter Stefan Dettlinger hat die Preise persönlich übergeben.

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Ingeborg Teichmann aus Mannheim hat als 2. Preisträgerin gleich mehrere Bücher von unserer Redaktion bekommen: Die fünf Bände der renommierten Reihe „Kulturgeschichte sehen lernen“ darf sie nun ihr Eigen nennen, ebenso den Bildband „Pracht und Idylle: eine Bilderreise durch Schlösser und Gärten in Deutschland“ und „Die Wunder der Görlitzer Altstadtmillion“. Mit der Stadt an der polnischen Grenze fühlt sich Teichmann sehr verbunden, war schon oft dort zu Besuch. Die sächsische Stadt ist auch für das „Märchen“ von Görlitz bekannt: Von 1995 bis 2016 hat ein anonymer Gönner jährlich eine Million D-Mark beziehungsweise ungefähr 500 000 Euro gespendet, um die Sanierung der malerischen Altstadt zu finanzieren. „Der Bildband stellt diesen Wiederaufbau wundervoll dar“, meint Teichmann.

Die Kulturrätselgewinner Ingeborg Teichmann (2. Platz), Christel Charbon (Trostpreis) und Wilfried Form (Trostpreis) mit ihren Sachpreisen. © Dettlinger/ Form

Trostpreis-Gewinnerin Christel Charbons selbstgewählter Band ist eher praktischer Natur: „Vor meinem Umzug habe ich alte Atlanten entsorgt. Aber mir hat einfach etwas gefehlt, ein Navigationsgerät kann einen Atlas nicht ganz ersetzen.“ Und so hat sich die Hirschbergerin von der Redaktion einen Michelin Atlas gewünscht – ebenso wie den Bildband „100 Highlights wildes Europa. Die schönsten Naturparadiese und Nationalparks“. Der zweite Trostpreis-Gewinner, Wilfried Form aus Schwetzingen, hat von dieser Redaktion die Memoiren des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama „Ein verheißenes Land“ bekommen. „Mich interessiert, wie sein Leben verlaufen ist –und ob er es sich selbst vorher so vorstellen konnte“, so Form.

Monika Bitz, die 1. Preisträgerin, muss sich indes noch gedulden, bis die Pandemie weit genug ausgebremst worden ist und die Kontaktbeschränkungen gelockert werden. Denn sie hat sich gewünscht, eine geführte Tour zu den Baudenkmälern, nach denen im Rätsel gesucht wurde, gemeinsam mit Kulturredakteuren zu unternehmen. Freilich wäre es an einem Tag kaum möglich, alle zwölf Ziele anzufahren: Die Fahrtzeit würde gut fünf Stunden betragen.

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Aber Monika Bitz hat klare Präferenzen: „Ich möchte den Bauwerken einen Besuch abstatten, die ich nicht sofort erraten habe, sondern nach denen ich im Internet suchen musste.“ Diese liegen vor allem an der Bergstraße. „Ich erinnere mich, dass in der Starkenburg in Heppenheim eine Jugendherberge ist, in der ich mal zu Schulzeiten war“, erzählt Bitz. Auch über die Fraa vun Bensem möchte die 69-Jährige gerne mehr erfahren – und die Domkirche in Lampertheim liegt auch in der Nähe. „Und, wenn es irgend möglich ist, möchte ich das Pumpwerk in Mannheim-Neckarau besuchen“, so Bitz.

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