Film - Michael Bully Herbig bringt Relotius-Skandal ins Kino Jonas Nay als Betrüger

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dpa
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Elyas M’Barek (Bild oben) und Jonas Nay (Bild unten) werden die Hauptrollen in Michael Bully Herbigs Satire „1000 Zeilen“ spielen. Inspiriert ist der Kinofilm von Juan Morenos Buch über den Fälscherskandal beim „Spiegel“. Wie Ufa Fiction am Montag mitteilte, sollen die Dreharbeiten im Sommer in München, Berlin, Hamburg und Spanien stattfinden. Die Produktionsfirma hatte sich demnach bereits 2019 die Rechte an Morenos Buch gesichert. Geplant ist eine „moderne Hochstaplergeschichte als Mediensatire“.

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Nay spielt im Film Lars Bogenius, den Star eines großen deutschen Nachrichtenmagazins. Sein Kollege namens Romero wird von M’Barek verkörpert. Dieser entdeckt Ungereimtheiten in den preisgekrönten Reportagen von Bogenius. Mit seinen Enthüllungen löst er einen der größten deutschen Presseskandale aus, heißt es zum Inhalt des Films.

Täuschungen 2018 aufgeflogen

Hintergrund ist der Skandal beim „Spiegel“, den dieser 2018 selbst öffentlich gemacht hatte. Demzufolge waren seit 2011 rund 60 Texte erschienen, die Claas Relotius geschrieben hat oder an denen er beteiligt war. Darin hatte er Protagonisten und Szenen erfunden. Moreno war ihm auf die Schliche gekommen, wie er in seinem Buch („Tausend Zeilen Lüge – Das System Relotius und der deutsche Journalismus“) schildert. dpa