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 Kulturrätsel - Die Preisträger sind ausgelost, die Siegerin ist noch nicht erreicht / Zweiter Platz geht an eine Routine-Teilnehmerin Gewinne für Kenner der Region

Von 
Julia Brinkmann
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Zogen aus etwa 1200 Einsendungen die Gewinner des Kulturrätsels: „MM“-Volontärin Julia Brinkmann und Kultur-Ressortleiter Stefan M. Dettlinger. © Bernhard Zinke

Mannheim. Selten hat das Lösungswort des Kulturrätsels so gut zur Zeitgeschichte gepasst wie dieses Mal: „Bleibt gesund“. Mehr als 1200 Einsendungen via Post und E-Mail hat die Redaktion zugeschickt bekommen – nur einmal gab es mehr. Vom 9. Dezember an bis zum 9. Januar konnten Leserinnen und Leser die zwölf Quizteile enträtseln. Gesucht wurden etwa das Pumpwerk in Mannheim-Neckarau oder der Pfalzbau in Ludwigshafen.

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Freilich ist dieses Jahr vieles anders als sonst – so auch die Gewinne. Im vergangenen Jahr bekamen die „Trostpreis-Gewinner“, Platz drei und vier, Veranstaltungskarten. Dieses Jahr können sich die Gewinner ein Buch im Wert von 50 Euro auswählen. Vor allem der Hauptgewinn verändert sich durch die Pandemie – je nach Gusto der Gewinnerin.

Schlecht planbar

Denn Monika Bitz aus Mannheim konnten wir bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe leider noch nicht erreichen. Traditionell durfte die Gewinnerin oder der Gewinner des Kulturrätsels ein Abendessen gemeinsam mit einem renommierten Kulturschaffenden aus der Region sowie Kulturredakteuren verbringen.

Sobald die Restaurants wieder offen sind und die Kontaktbeschränkungen solche Treffen zulassen, spricht natürlich auch dieses Jahr nichts dagegen. Nur planen lässt sich nicht so gut. Alternativ, aber leider ebenfalls abhängig vom Pandemieverlauf, ist eine Tagestour zu allen im Kulturrätsel vorkommenden Denkmälern denkbar. Wenn unsere Gewinnerin lieber schon vor Lockdown-Ende einen Gewinn „zum Anfassen“ möchte, kann sie überlegen, welcher Sachpreis im Wert von bis zu 300 Euro ihrem Geschmack entspricht.

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Die Gewinnerin des zweiten Preises erreicht die Redaktion direkt am Donnerstagvormittag telefonisch: Ingeborg Teichmann, ebenfalls aus Mannheim, freut sich hörbar am Telefon. Sie kann sich einen Sachpreis im Wert von 150 Euro aussuchen. Zum Beispiel einen mit Bezug zum diesjährigen Rätselthema: Bauwerke, Bauten und Kunst im Freien in der Region. „So schnell fällt mir nichts ein. Da muss ich erst mal in Ruhe überlegen“, sagt die glückliche Gewinnerin am Telefon. Bereits in den vergangenen Jahren hat sie beim Kulturrätsel mitgemacht. „Dieses Jahr war es leicht, besonders im Vergleich zu den letzten Malen“, resümiert Ingeborg Teichmann. „Die ersten Lösungswörter sind mir spontan eingefallen“, sagt sie – also etwa das Alte Rathaus in Weinheim und die Trinitatiskirche in Mannheim. Ob sie einen persönlichen Bezug zu einem der Bauten hat? „Offen gesagt weiß ich die Lösungen gerade nicht mehr im Detail“, gibt sie zu. Sie macht bei Rätseln verschiedener Medien mit: Da verliere man im Nachhinein schon mal den Überblick, was in welchem vorkam.

Christel Charbon aus Hirschberg hat bei ihrer ersten Teilnahme direkt Glück gehabt. „Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Ich war immer gespannt, was als Nächstes drankommt“, berichtet sie. Die abgedruckte Karte mit den groben Standorten der Baudenkmäler hat ihr beim Herausfinden der Lösungen geholfen. „Manchmal wusste ich in etwa, was gesucht ist, daraufhin habe ich die Kästchen abgezählt“, sagt die Gewinnerin. Bei einigen gesuchten Bauten hat sie das Internet zu Hilfe gezogen. Die Fraa vun Bensem und das Alte Rathaus in Weinheim hat sie jedoch sofort erraten. Gerade zu Weinheim hat sie einen besonderen Bezug: Dort hat sie nach ihrer Heirat eine Zeit gelebt. Über ihren Preis-Wunsch muss sie noch nachdenken.

Zeitvertreib im Lockdown

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Wilfried Form aus Schwetzingen hat zwar „nur“ einen der „Trostpreise“ gewonnen – dafür jedoch schon eine Idee, mit welchem Preis ihm die Redaktion eine Freude machen kann: das neue Buch von Barack Obama: „Ein verheißenes Land“. „Aber warten Sie noch, ich muss noch mit meiner Frau sprechen, ob sie das nicht schon besorgt hat“, schmunzelt er.

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Form hat zum ersten Mal und relativ spontan am Kulturrätsel teilgenommen – weil er bedingt durch die Pandemie um den Jahreswechsel herum länger frei hatte. „Gerade weil es sonst an Freizeitmöglichkeiten gemangelt hat, war das Rätsel ein schöner Zeitvertreib“, erklärt er am Telefon. Die Orte, die in der Nähe seines Wohnorts lagen, hat er teils leicht erraten können – etwa das Schwetzinger Glücksschwein. Auch die Print Media Academy war ihm nicht fremd, da er schon einige Veranstaltungen dort besucht hat. Nachdem er das Lösungswort des Rätsels herausgefunden hatte, fielen ihm auch die übrigen Suchbegriffe ein. Für ein paar gesuchte Bauten hat er das Internet zurate gezogen. „Je weiter weg ein Bauwerk war, desto mehr musste ich nachdenken.“

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