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Theater

Festival Schwindelfrei mit vier Projekten aus der Region

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Für das Theaterfestival Schwindelfrei stehen nun vier regionale Projekte von Künstlerinnen und Künstlern fest. Wie die Stadt Mannheim mitteilt, wurden die Projekte durch Festivalkurator Dirk Förster ausgewählt. Die Künstlerinnen und Künstler werden demnach die dreiwöchige Residenzzeit zur zum Erproben neuer Formate sowie zum künstlerischen Austausch nutzen. „Wir wollen die Freiheit der Kunst in den Mittelpunkt stellen und Raum für künstlerische Experimente schaffen“, sagt Dirk Förster.

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Mit dabei sind: „Oxy-Gen/Z(8)“ von der Heidelberger Tänzerin Lisa Bless, die in einer hybriden Performance mit Projektionen, Tanz und Raum experimentiert und dabei die Auswirkungen auf die eigene Körperlichkeit untersucht.

„Sisters of the Yam“ von Ore Arts, inspiriert vom gleichnamigen Buch der Autorin Bell Hooks. Dazu haben sich die Künstlerinnen und Künstler aus Mannheim und Heidelberg mit ihrem Schwarzen Erbe im Kontext von Spiritualität, Identität und autobiografischem Austausch auseinandergesetzt.

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„Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ von Theater Carnivore, eine Wanderbühne mit Sitz in Heidelberg. Das Märchen wird in der Beschäftigung mit dem Thema Angst zur Arbeitsgrundlage. Zugleich bearbeitet die Gruppe die Frage nach mehr Diversität im Theater.

Die Performance „TOOL“ von Katharina Anna-Josefine Rausch, Christopher Johannes Scheuer, Friedrich Stockmeier aus Mannheim spitzt die Frage nach dem Realen zu und behauptet Musiktheater als Soundsystem. Die Gruppe sucht das Experiment in der Verbindung von Komposition, Video, Sensorik, Objekt, Augmented Reality und Live-Performance.

Während des Festivals vom Donnerstag, 7. Juli, bis Sonntag, 10. Juli, erhält das Publikum Einblicke in die künstlerische Arbeit der Projekte. Erstmals zeigt das Festival in diesem Jahr auch Performances, die aus vergangenen Residenzen entstanden sind. Außerdem soll es regionale und überregionale Gastspiele und ein vielfältiges Rahmenprogramm geben. Das Theaterfestival Schwindelfrei wird in den freien Theaterhäusern EinTanzHaus, Theater Felina-Areal, Theaterhaus G7, zeitraumexit sowie an weiteren Orten in Mannheim ausgerichtet.

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Ergänzend zu den Residenzen wurde für die regionale Szene ein Mentoring-Programm ausgeschrieben - ein Austauschformat, das Kunstschaffende mit ausgewählten Expertinnen und Experten zusammenbringt. Freie Gruppen und Häuser aus Mannheim konnten sich für eine finanzielle Unterstützung zu einem künstlerischen oder fachlichen Austausch bewerben. Erstmals können in diesem Jahr Lisa Bless, Ore Arts und Theater Carnivore zusätzlich zu ihrer Residenz ein Mentoring in Anspruch nehmen. Zudem konnten sich das Theaterhaus G7 sowie der Projektraum Cool Pool (AT) für ein Mentoring qualifizieren.

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