Kulturrätsel (Teil 8) - Gesucht wird der Name eines Werks, das weithin sichtbar an einem öffentlichen Platz steht Auf die Größe kommt es durchaus an

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tog
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Es gibt in der neueren Kunst und unter ihren Beobachtern einen Streit über die Bedeutung der Größe, die hier ganz buchstäblich, nämlich quantitativ gemeint ist. Vom „amerikanischen Format“ (american size) ist etwa die Rede, weil die nach 1945 entstandene amerikanische Kunst gerne größere Ausmaße annimmt.

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„Size matters“ heißt es entsprechend, die Größe sei wichtig – oder aber, wie andere meinen, sie sei es eben genau nicht, weil filigrane Gestaltung, inhaltliche Beziehungen und der Zusammenhang aus beidem allein von Belang seien (oder etwa auch das hinter der Arbeit mehr oder weniger klar aufscheinende „Konzept“).

Blickt man auf das heute hier gesuchte Kunstwerk, wird man die Frage, ob die Größe zählt, allerdings eindeutig bejahen müssen, wenngleich es von der Arbeit auch kleine, modellhafte Ausfertigungen gibt. Das durchaus auffällige Werk ist Bestandteil eines größeren Zusammenhangs, der unter dem Namen Skulpturen- oder auch nur Kulturmeile bekannt geworden ist. Mitte der 1990er Jahre wurde diese entlang einer zentralen Allee als kunstsinniges Entree zur größten Stadt der Metropolregion Rhein-Neckar entworfen und ausgeführt. Kritiker sahen erwartungsgemäß wieder eine große Kluft zwischen Idee und Ausführung, zumindest zwei Werke davon nehmen aber durchaus für sich ein, wenngleich in beiden Fällen ihr beträchtliches Ausmaß notwendiger Bestandteil der Wirkung ist.

Dass die Größe hier wirklich zählt, schlägt sich im gesuchten Fall auch schon im Namen nieder. Der zweite Bestandteil desselben nimmt auf die Stadt selbst Bezug. Der Schöpfer des Werks wurde 1934 im heutigen Tschechien geboren und starb vor sechs Jahren im südlichen Rheinland-Pfalz, wo er die längste Zeit seines Lebens gewohnt und gearbeitet hatte. Mit seinen Arbeiten hat der Bildhauer dann aber vor allem in Baden-Württemberg Spuren hinterlassen.

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Zunächst gestaltete der Künstler aus Holz, dann verband er dieses mit Eisen – und seit den 1970er Jahren fertigte er auch (große) Stahlplastiken an. Die Namen der Orte, für die er Werke schuf, wurden mehrfach Teil von deren Titel. tog

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