Warum haben Igel eigentlich Stacheln?

Von 
Jessica Blödorn
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Statt flauschigem Fell haben die nachtaktiven, kleinen Tiere umgewandelte Haare, die aus dem Material Kreatin bestehen und innen hohl sind.

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Mit ihrem Stachelkleid sind Igel unverwechselbar. Bei uns in Deutschland gibt es sie entweder mit einer braunfarbenen Brust oder – seltener – mit einer hellen Brust. Früher lebten diese Tiere vermehrt am Rande von Wäldern und in dichten Hecken. Doch heutzutage ist es keine Seltenheit sie auch im Stadtgebiet zu sehen.

Seine Stacheln bestehen aus verhornten Haaren, sie sind also ganz schön starr und fest. Fühltder Igel sich bedroht, kann sich er sich einkringelt und die Stacheln aufstellen, damit man ihn ja nicht berührt. Dann stehen sie kreuz und quer und schützen den gesamten Körper. In dieser Position können sie mehrere Stunden verweilen. Kleine Muskeln am Ende eines jeden Stachels sorgen dafür, dass sie aufrecht stehen. Schon gewusst? Wenn die kleinen Insektenfresser auf die Welt kommen, haben sie gerade mal 100 Stacheln auf dem Rücken. Erst mit der Zeit wachsen weitere nach, so dass ein erwachsenes Tier zwischen 6000 und 8000 Stacheln trägt. jeb

Volontariat Geboren am 29. April 1992 in Gießen. Masterstudium an der JLU Gießen mit dem Schwerpunkt Deutsche Literatur. Seit 2019 in Mannheim lebend.

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