Kampf dem Unrecht

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„Der Kleine Ritter Trenk“
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Das Ritterleben ist nicht nur die Lust an Keilereien. Man braucht auch Köpfchen und eine allerbeste Freundin, die gut mit praktischen Waffen, wie der Erbsenschleuder umgehen kann. Diese Geschichte vom kleinen Ritter Trenk erzählt davon sehr spannend. Schließlich geht es um Gerechtigkeit und das ist eine schwierige Sache, weil sich diejenigen, die über andere Menschen Macht haben sich diese Macht nicht gerne nehmen lassen. Der Trenk ist Sohn eines leibeigenen Bauern. Das bedeutet, der Bauer muss einer höher gestellten Person Abgaben zahlen. Trenk jedoch, der im Verlauf dieser Geschichte zum Ritter wird, ist nicht bereit, Unrecht zu akzeptieren. Schon gar nicht das Unrecht, das seiner Familie widerfährt und auch nicht der Tatsache, dass Ferkelchen vom bösen Ritter Wertolt geschlachtet werden soll, es ist ja schließlich noch ein Schweinekind. Trenk hat also viel zu tun und wenn nicht Thekla, das taffe Ritterfräulein, das nicht immer nur sticken will, gewesen wäre, dann hätte er das vielleicht auch gar nicht geschafft. Aber wie wir alle wissen: Gemeinsam ist man sehr stark! Und so können sich Trenk, Thekla, das Ferkelchen und alle, die guten Willens sind, am Ende sehr freuen und feiern.

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Gabriele Hoffmann ist Diplom- Pädagogin, Kinderbuch-Expertin und Initiatorin des „Heidelberger Leander“. Auf dieser Seite stellt sie regelmäßig Bücher für Kinder vor.

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