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Den eigenen Weg gehen

Von 
„Der Junge, der Katzen Malte“
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Der Jüngste einer Bauernfamilie im alten Japan ist zart und feinsinnig und deshalb für schwere handwerkliche Arbeit nicht geeignet. Seine Eltern sind liebevoll und klug; der Kleine soll buddhistischer Priester werden, entscheiden sie. Im Tempel lernt er nun, was er dafür wissen muss. In jeder freien Minute aber zeichnet er Katzen. Das ist für einen Priester nicht angemessen. Doch vielleicht für einen Künstler, und deshalb schickt ihn sein Lehrer in die weite Welt, um selber seinen Lebensweg zu suchen. Einen guten Rat gibt er ihm mit: „Meide große Räume in der Nacht – halte dich an kleine!“ Anita Kreituse gestaltet diese Geschichte zu tiefsinnigen wie wunderschönen Bildtafeln und erzählt so von der Hoffnung, die in der Sicherheit und Klarheit dieses kleinen Jungen liegt, der nichts will, als Katzen zu malen. Und die werden am Ende lebendig als Rettung vor allen Gefahren, sich selbst zu verlieren. Ein kostbares Versprechen für Kinder, die ihren eigenen Weg gehen und sich nicht aufhalten lassen durch die Verlockungen der Entfremdung von sich selbst. Dieses traditionelle, japanische Märchen zeigt, dass jeder seine Bestimmung hat.

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Gabriele Hoffmann ist Diplom- Pädagogin, Kinderbuch-Expertin und Initiatorin des „Heidelberger Leander“. Auf dieser Seite stellt sie regelmäßig Bücher für Kinder vor.

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