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Bilder aus Afrika

Der Reporter Willi Weitzel ist schon seit Jahren für die Sternsinger unterwegs. Für seinen neuen Film „Gesund werden – gesund bleiben“ musste er aufgrund der Pandemie ein bisschen improvisieren.

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Bald ziehen die Sternsinger wieder von Tür zu Tür und sammeln Geld für Kinder auf der ganzen Welt, die Hilfe brauchen. Jedes Jahr dreht der Reporter Willi Weitzel für die Sternsinger einen Film und berichtet über Projekte, für die gespendet werden kann. Wegen der Corona-Pandemie konnte Willi diesmal nicht reisen. Er hat aber trotzdem einen Film gemacht. Im Interview erzählt er davon.

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© Susanne Dietmann

Wie haben Sie den Film gedreht, wenn Sie nicht reisen konnten?

Willi Weitzel: Wo dreht man einen Film über Afrika, ohne nach Afrika zu reisen? Irgendwann kam mir eine Idee, nach dem Motto „Das Gute liegt oft ganz nah“. Wir haben den Film hinter unserem Haus gedreht, da habe ich das Sternsingermobil geparkt. Das ist eine Art Wohnmobil mit ausfahrbarer Bühne. Normalerweise reist das Mobil quer durch Deutschland und besucht Gemeinden und Sternsingergruppen. Ich habe es als Basis genutzt und eine Kamerafrau und zwei Kameramänner, die in Afrika leben, kontaktiert. Die waren vor Ort unterwegs und haben sehr eindrückliche Bilder aus Afrika geschickt.

Im Film schauen wir nach Ägypten, Ghana und in den Südsudan. Warum gleich drei Länder?

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Weitzel: Wir hatten uns das Thema „Gesundheit in Afrika“ vorgenommen. Nun ist Afrika ein riesig großer Kontinent, viel größer als Europa. Da kann man sich gut vorstellen, dass Afrika sehr vielfältig und unterschiedlich ist. Und um möglichst viele unterschiedliche Menschen und Probleme in Sachen Gesundheit einzufangen, haben wir uns für drei unterschiedliche Länder entschieden. Sie zeigen die Vielfalt Afrikas.

Um welches Thema geht es?

Weitzel: Das Thema des Films und auch der diesjährigen Aktion Dreikönigssingen lautet „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Und mein wunderbares Team und ich haben uns zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, wie die Kinder in den drei erwähnten Ländern leben und was passiert, wenn sie krank werden und welche Möglichkeiten es dort vor Ort gibt, um Kinder gesund zu machen. Wir haben auch unter die Lupe genommen, was alles nötig ist, damit Kinder in diesen Ländern gesund bleiben und nicht krank werden. Die Armut in den Ländern, der Mangel an Hygiene und auch der Mangel an Ärzten führt zu großen Herausforderungen, was die Gesundheit betrifft.

In Ghana haben Sie in einer Schule eine Bastelidee kennengelernt und selbst nachgebaut. Welche?

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Weitzel: Bastelidee, das klingt so nach Schere, Papier und Kleber! Aber für das, was da gebastelt wird und was ich auch selbst ausprobiert habe, braucht es andere Materialien wie Holzstöcke, Kanister und ein Seil und auch einen Hammer und einen Bohrer. Und wenn alles gut geht, hat man zum Schluss ein Tippi Tap gebastelt. Ein Tippi Tap ist eine einfache, aber geniale Erfindung, um sich mit wenig Wasser die Hände sehr gründlich zu waschen. In Ghana werden diese Tippi Taps vor allem in Gegenden aufgestellt, in denen die Menschen oft kilometerweit laufen müssen, um Wasser zu holen.

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