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Empfehlungen aus der Redaktion

Die schönsten Wanderungen für Familien in der Metropolregion

Wandern finden Kinder langweilig? Von wegen! Man muss nur die richtigen Routen kennen, du nicht zu lang, abwechslungsreich und mit vielen spannenden Dingen zum entdecken ausgestattet sind. Hier ein paar Empfehlungen der Redaktion.

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Skulpturenweg Worms:  Schon von weitem ist das Kunstwerk über den Weinbergen des Wormser Stadtteils Abenheim zu sehen. Der Heimatverein hat mehrere Hochständer, die Wingertschützen einst im Herbst zur Starenabwehr nutzten, zweckentfremdet und Kunstwerke draufgestellt. Da gibt es die Turmspringer, die sich vom Ausguck in die Tiefe stürzen, ein faszinierendes Windspiel von Hans-Michael Kissel oder eine propere „Wonnefrau“. Wer den Kopf in das Loch des Summsteins steckt, entdeckt eine erstaunliche Akustik. Der vier Kilometer lange Weg führt durch Weinberge mit Panoramablick auf die Rheinebene zwischen Pfälzerwald und Odenwald. Ein Audioguide gibt per Handy Erläuterungen zu den Kunstwerken. Am Wegesrand laden Sitzgruppen zum Verzehr des Picknicks ein. Ein Winzer liefert sogar Wein auf Bestellung.

© Bernhard Zinke

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Kleine und große Entdecker, die beim Wandern ganz nebenbei etwas über das Weltall lernen möchten, werden auf dem Planetenweg in Heppenheim fündig. Seit 2004 führt er maßstabsgerecht durch das Sonnensystem von der Altstadt zur Starkenburg-Sternwarte. Nun wurde der beliebte Weg erneuert und aufgewertet.Der Startpunkt des neuen „Geopark-Pfades Planetenweg“ ist an der Tourist Information (Friedrichstraße 21). Jedes Schild zeigt in Richtung des jeweilig nächsten der insgesamt 13 Schilder, auf denen Wissenswertes zu den Planeten, den Kometen und auch dem Kleinplaneten „(14080) Heppenheim“ zu erfahren ist. Immer mit Blick auf Heppenheim und seine historische Altstadt geht es weiter durch die Weinlage Schlossberg bis hin zur Schautafel der Sonne an der Starkenburg-Sternwarte. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Wanderparkplatz des Geo-Naturparks mit Picknickfläche und kleinem Waldspielplatz oder zur Starkenburg mit Einkehrmöglichkeit in der Burgschänke. Der Planetenweg ist mit einer einfachen Wegstrecke von ca. 45 Minuten Gehzeit auch für Familien geeignet und kinderwagentauglich. Die große Eröffnung wird erst im September stattfinden, aber die Schilder stehen bereits. Das Sonnensystem kann also ab sofort wieder erwandert werden.

© dpa

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Hören, wie das Klopfen eines Spechts klingt, einen Stein zum Summen bringen und sich im Weitsprung mit Tieren messen: All das können Kinder auf dem Walderlebnispfad in Buchen. Der rund vier Kilometer lange Pfad verläuft entlang der Morre von der alla hopp!-Anlage bis zum Hollersee. In den Rundweg einsteigen können kleine und große Entdecker am Großen Roth (Parkplatz beim Pfad-finderheim) und an den beiden Parkplätzen am Hollersee sowie am Waldschwimmbad. Unterwegs laden verschiedene Stationen zum Mitmachen ein, Infotafeln verraten allerlei Wissenswertes zu den Bäumen und Bewohnern des Waldes. Mit der blukii-App lässt sich der Pfad sogar mithilfe des Handys erkunden und im Internet unter www.walderlebnispfad-buchen.de gibt es ein Walderlebnis-Quiz zum Lehrpfad. 

© Stadt Buchen
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Dörrenbach: Einen märchenhaften Ausflug können Familien mit kleineren Kindern im Dornröschendorf Dörrenbach (Landkreis Südliche Weinstraße) machen. Auf dem 5,9 Kilometer langen Gebrüder-Grimm-Weg begegnet man einer Sterntaler-Figur aus bunten Mosaiksteinchen, der körperlosen Hexe, die Hänsel und Gretel in den Hühnerstall gesperrt hat, und einem recycelten Goldesel zum Draufsitzen.Wer ältere Kinder hat oder etwas weiter wandern möchte, folgt dem Rundweg mit der roten Rose (13,9 Kilometer), der auf verschlungenen Pfaden durch duftende Kiefernwälder rund um den Farrenberg, an der Oberotterbachquelle vorbei hinauf zur Burgruine Guttenberg führt. Am Fuß der Burg lädt ein sonniges Picknickplätzchen zur Brotzeit ein. Lohnend ist ein Abstecher zum steinernen Tisch, einem Buntsandsteinfelsen. Statt am Ortseingang zu parken und einen zähen Betonweg zu absolvieren – was viele Wanderführer raten –, ist es besser, den Naturparkplatz „Altes Bild“ ansteuern, wo die Tour erst richtig losgeht.

© Klaus Venus

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Nachwuchs-Wissenschaftler und kleine Entdecker kommen entlang des Smart Pfads Odenwald voll auf ihre Kosten. Deutschlands längster MINT-Outdoor-Pfad für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – initiiert von der Joachim und Susanne Sschulz Stiftung – erstreckt sich von Amorbach bis Mudau. Entlang des insgesamt rund 15 Kilometer langen Wegs gibt es sechs Erlebnisstationen mit 45 Exponaten zum Tüfteln und Erforschen, der Pfad kann entweder zu Fuß oder auf dem Rad erkundet werden. Ziel des Wegs ist es, Kindern und Jugendlichen Phänomene aus Naturwissenschaft und Technik spielerisch näher zu bringen. Wem der gesamte Weg zu weit ist, der kann entweder jede Station einzeln erkunden oder nur einen Teil der Strecke machen. Zu empfehlen ist hier zum Beispiel der Abschnitt von Mudau "Unter dem Brunnen" über die Station „Rehm“ bis zur Hirtenquelle in der Nähe des Dorfs Üngert und zurück. Oder man startet am Parkplatz Wildenburg, macht sich auf den Weg zur Station „Kriech und Krabbel“ an der Zeipertklignge und dann weiter bis zur Wildenburg und der Station "Wald erleben“. Zurück gibt es einen Wanderweg. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist und entspannt bergab radeln möchte, startet in Mudau und rollt bis nach nach Amorbach. Parkmöglichkeiten sind entlang des Wegs in Mudau, Preunschen, Buch und Amorbach vorhanden. Weitere Infos gibt es unter www.smart-pfad.de.

© Smart Pfad Odenwald

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Wer sich in ein richtiges Abenteuer stürzen und sich wie in Jurassic Park fühlen will, sollte dem naturkundlich-geologischen Wanderpfad in Külsheim folgen. Auf dieser Wanderroute, im Volksmund „Saurier-Pfad“ oder „Dino-Pfad“ genannt, kann man sich auf die Spuren der großen Saurier begeben, die einst unsere Erde bevölkerten. Eine Sauriertatze markiert den Startpunkt des Weges am Moret-Brunnen in Külsheim. Diese Sauriertatze, Symbol für den etwa 5,5 km langen Wanderweg, weist, in regelmäßigen Abständen an den Weggabelungen des Pfades auf Buntsandsteinen dargestellt, kleinen und großen Abenteurern die richtige Richtung. Ein besonderes Highlight auf diesem Pfad ist ein Bundsandsteinblock in der Bronnbacher Straße, auf dem die fossilen Abdrücke von Chiroterium, einem Landsaurier, verewigt sind. Informative Schautafeln entlang des Weges erklären die geologischen sowie landschaftlichen Besonderheiten, so sind beispielsweise Bäume und Sträucher namentlich gekennzeichnet.

© Walter Dietz

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Rieburgbahn in Edenkoben: Ein altes Raubritternest, eine Sesselbahn, Hirsche, ein Wasserfall, Mühlen und andere Abenteuer erwarten Familien bei einem Ausflug zur Rietburg in der Südpfalz. Tatsächlich schwebt ab dem Schloss Ludwigshöhe oberhalb von Edenkoben die erste pfälzische Sesselbahn hinauf ins Raubritternest. Sind 220 Meter Höhenunterschied überwunden, warten in der Ruine ein wundervoller Blick in die Rheinebene und die Reste der einstigen Reichsburg. Gleich dahinter leben Damhirsche in einem Wildpark.

Auf einem weichen Waldweg geht es in sanften Schleifen auf duftendem Waldboden ins Edenkobener Tal. Bald hört man das Plätschern des Hilschwassers, das sich einen kleinen Wasserfall hinabstürzt und an warmen Tagen Abkühlung bietet. Am Hilschweiher warten Ruderboote, und der Rückweg führt an ehemaligen Mühlen und dem Wasserrad der Siegfriedsschmiede vorbei. Als Abschluss zum Austoben bietet sich nach der Fünf-Kilometer-Tour ein Besuch der Alla-hopp-Anlage in Edenkoben an.

© Klaus Venus

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Vierburgentour Neckarsteinach: Ob kurzer Spaziergang oder Teil einer längeren Wanderung: Die Vierburgentour ist für Groß und Klein einen Besuch wert. Selten bekommt man auf so wenig Raum so viele Burgen zu sehen. Los geht es am Parkplatz Vierburgen in Neckarsteinach. Innerhalb kürzester Zeit geht es vorbei an Vorder- und Mittelburg (beide in Privatbesitz). Frei zugänglich sind das Schwalbennest und die Hinterburg. Allein der Aufstieg durch den stockdusteren Turm ist ein Abenteuer.

© Madeleine Bierlein

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Richtige Naturburschen und Hobbyforscher kommen auf dem Naturlehrpfad in Niederstetten auf ihre Kosten. Der etwa 4,5 km lange Rundweg startet bei der Sporthalle in Weikersheim und lotst eifrige Wanderer bis ins Vorbachtal in Richtung Oberstetten. Von dort aus führt der Weg an der Beckenmergelsklinge vorbei bis zum Hochland des Galrgenbergs, vorbei am Schloss Haltenbergstetten und über den Schlosswiesenpark wieder zurück zum Ausgangspunkt. Auf insgesamt 34 Infotafeln mit handkolorierten Illustrationen gibt es spannende Details zur Flora und Fauna und der Landschaft im Vorbachtal zu entdecken. Beispielsweise werden Streuobstwiesen, Fließgewässer oder gefährdete Vogelarten in der Region vorgestellt. Dadurch soll zum einen über den besonderen Landschaftscharakter in der Region aufgeklärt und gleichzeitig ein Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz geschaffen werden. Der Lehrpfad bietet außerdem schöne Aussichtspunkte, wie zum Beispiel einen kleinen Pavillon auf dem Weg in Richtung Oberstetten, der einen herrlichen Rundumblick ins schöne Vorbachtal ermöglicht.

© Bernd Fleck
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