Ausflug

Die schönsten Burgen in der Metropolregion

Wer schon immer einmal eine Zeitreise ins Mittelalter unternehmen und die spannende Welt der Ritter und Burgherren entdecken wollte, ist in unserer Region goldrichtig. Die Redaktion hat die schönsten und spannendsten Burgen und Ruinen zusammengetragen. Hier unsere Empfehlungen!

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Strahlenburg (Schriesheim): Es ist ein Ort, ideal für einen Familienausflug. Die Kinder können sich in diesem Ambiente wie Ritter fühlen, die Erwachsenen mittelalterliche Geschichte erleben. Und alle zusammen einen malerischen Ausblick in die Rhein-Neckar-Ebene und eine stärkende Mahlzeit genießen. Die knapp 800 Jahre alte Burg stammt aus der Stauferzeit - und bietet viele Einblicke in die Vergangenheit.

© Konstantin Gross

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Burg Diemersten (Frankenstein): Prominenten Namen sind der Burg Diemerstein verbunden: Der Humanist Ulrich von Hutten lebt hier einige Monate, und der Eisenbahnpionier Paul von Denis lässt unterhalb eine Villa erbauen. Die 1200 erbaute Burg wurde im Dreißjährigen Krieg größtenteils zerstört. Relativ viel erhalten ist jedoch vom Burgfelsen: der Torso des quadratischen Bergfrieds aus dem 13. und der an einen hohlen Zahn erinnernde Rest eines Treppenturms aus dem 16. Jahrhundert. Über eine im 19. Jahrhundert unterhalb dieses Turms in den Fels gebrochene Treppe kommen die Besucher in die Burg. Das Umfeld der Burg ist stets zugänglich, Ruine und die Villa nur zu bestimmenten Anlässen wie dem "Tag des Offenen Denkmals".

© Klaus Backes

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Burg Rodenstein bei Fränkisch-Crumbach: Viele Sagen um die Burgruine Rodenstein erzählen vom Wilden Heer des Odenwalds. Als Anführer gilt Junker Hans III., der den Ausbruch einiger Kriege angekündigt haben soll. Der Schauplatz für Gruselgeschichten wurde im 13. Jahrhundert erbaut.

© Karl-Heinz Mittenhuber
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Burg Tannenberg (Seeheim-Jugenheim): Die Burg Tannenberg war eine Verwaltungsburg der Münzenberger. Diese hatten das Amt Seeheim Tannenberg durch Mitgift um 1150 von den Bickenbachern erhalten und zu Verwaltungszwecken diese Burg errichtet. Durch Erbteilungen wurde die Burg zu einer Ganerbenburg, an der 17 Parteien Anteile hatten (um 1382). Im Jahr 1397 wurde die Burg durch Hartmut den Jüngeren von Kronberg zu einem Raubritternest und sie überfielen die Kaufleute an der Bergstraße. Das Landfriedensheer macht 1399 diesem Übel ein Ende und zerstörte die Burg.

© Zimmermann

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Burg Guttenberg: Der Faszination kann sich kaum einer entziehen. Wenn ein Uhu, ein Geier oder ein Seeadler nur ein paar Zentimeter über den Köpfen der Besucher segelt, dann ist die Ehrfurcht vor diesen majestätischen Tieren mit Händen zu greifen. Die Deutsche Greifenvogelwarte auf der Burg Guttenberg fasziniert Groß un Klein bis heute.

© Ursula Brinkmann

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Burg Neuleinigen: Um 1240 entstand das Dorf Neuleiningen. Romantische Gassen, die gut erhaltene Stadtmauer, die Burg in ungewöhnlicher Kastellform und die Kulturveranstaltungen ziehen viele Besucher in das pfälzische Dorf. Der Einstieg liegt versteckt am Rand eines Spielplatzes in der Friedrich-Ebert-Straße. Von dort aus führt der Weg die Treppen hinunter, und dann ein überraschender Anblick: eine hohe Mauer mit etlichen Aborterkern. Weiter entlang der Mauer, in der Schießscharten und zwei zugemauerte Portale zu entdecken sind.

© Bernhard Zinke