Heidelberg

Uniklinik fährt stufenweise Normabetrieb hoch

Vier Wochen lang hat das neue Coronavirus die Arbeit im Heidelberger Universitätsklinikum beherrscht. Nun soll die "neue Normalität" wieder einkehren. Dazu gehören getrennte Notaufnahmen und obligatorisches Fiebermessen an den Eingängen.

Von 
Philipp Rothe

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"Auf dem Weg in eine neue Normalität" sieht sich die Heideberger Uniklinik im Neuenheimer Feld. Im Untergeschoss der Medizinischen Klinik (Bild) gibt es unter anderem zwei Notaufnahmen - eine davon für Covidpatienten und Verdachtsfälle.

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Angemeldete Patienten werden in einem "Einbahnstraßensystem" zu ihren Behandlungen geleitet. So soll möglichst wenig Kontakt unter Patienten und Mitarbeitern bestehen.

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61 der insgesamt 10.000 Beschäftigten erkrankten in den vergangenen Wochen an Covid-19. 16 steckten sich bei Patienten an. 37 Mitarbeiter sind wieder genesen und zurück im Dienst.

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Fiebermessen, Hände desinfizieren und Mundschutz ablegen sind die ersten Stationen für Patienten, die etwa für geplante Operationen einbestellt wurden.

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Jeder Patient wird befragt, um das Risiko einer Infektion auszuschließen.

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Im Untergeschoss der Medizinischen Klinik sind zwei Notaufnahmen eingerichtet.

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Die Notaufnahme für Covid-Verdachtsfälle und infizierte Patienten liegt im Untergeschoss der neuen Klinik.

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In dieser Notaufnahme für Covid-Verdachtsfälle und -Patienten ist im Moment nicht viel los.

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"INA" heißt die Infektiöse Notaufnahme abgekürzt.

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Im Untergeschoss kommen die Krankenwagen in die Klinik.

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Der Leitende Ärztliche Direktor Ingo Autenrieth erklärt, dass inzwischen 130 Covid-Patienten stationär am Uniklinikum behandlet wurden.

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Hugo Katus, Zentrumssprecher der Medizinischen Klinik und Herzspezialist, berichtet von einem dramatischen Rückgang der Herzinfarkt-Verdachtspatienten um die Hälfte. Vermutlich meiden sie aus Angst vor Corona, zu kommen, vermutet er. Doch das sei sehr gefährlich.

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Die monatlichen Erträge seien um zehn Millionen Euro geschrumpft, rechnet Kaufmännische Direktorin Katrin Erk vor. Normalerweise lägen sie bei 50 Millionen Euro. Das ist die Summe, die mit den Krankenkassen abgerechnet werde.

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Wolfgang Wick, Zentrumssprecher der Kopfklinik, betont, dass zum Beispiel Schlaganfallpatienten nach wie vor sehr gut behandelt werden können.

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