Fasnacht Straßenfasnacht: Närrisches Treiben in Mannheim

Dicht gedrängt feierten die Narren am Fasnachtsdienstag in Mannheims Quadraten. Zwischen Wasserturm und Kurpfalzbrücke lockten knapp 70 Fahrgeschäfte, Imbissstände und Livemusik die Karnevalsfreunde an.

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Ein Regenguss prasselte am frühen Nachmittag nieder und sorgte für einen nassen Start der Mannheimer Straßenfasnacht. „Das hier ist alles vom Wetter abhängig“, sagt DJ Massimo und legt noch einen anderen Schlager auf: Noch interessiert sich niemand für seine Musik: „Ab 18 Uhr ist hier was los“, so seine Prognose. Nach 18 Uhr ist es deutlich voller geworden, aber er muss sich Mühe geben, die Leute vor seinem Musikstand zu halten. Auch beim Freestyle finden sich nur wenige Mittänzer. Es sind weniger Besucher auf den Planken unterwegs als noch in den Jahren zuvor. Bild: Ruffler

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„Wir sind der harte Kern“, sagt Anna, mit ihrer Ludwigshafener Theatergruppe kommt sie jedes Jahr zur Straßenfasnacht nach Mannheim, doch dieses Jahr sind sie nur zu zweit: „Der Rest hat Angst vor dem Regen“, scherzt sie, dabei haben sich mittlerweile die Wolken verzogen, selbst eine zarte Mondsichel feiert mit den Mannheimern. „Es macht einfach Spaß“, so ihr Fazit, „es ist so toll hier.“ Bild: Ruffler

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Auch Michelle, Sarah, Laura und Katharina loben die Mannheimer Straßenfasnacht auf den Planken: „Mannheim ist toll“, so die gebürtige Heidelbergerin Sarah, die vier tanzen ausgelassen zu den wummernden Bässen, es ist so eine tolle Stimmung.“ Bild: Ruffler

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Aber auch sie sprechen etwas an, was unterschwellig zu spüren ist: „Wir haben keine Angst.“ Sie fühlen sich sicher, wie sie sagen, dass etwas passieren könnte, schließen sie aus: „Nicht hier auf der Party.“ Bild: Leder

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Jubel bricht plötzlich auf als ein junger Mann eine Waldhof-Trikot in die Höhe hebt. „Hammer-Party“ sagt Jens, verzweifelt versucht er seine Kumpels hier her zu dirigieren: „die stehen am falschen Ende von den Planken.“ Vom Ende spricht man auch beim Feuerio: „Lasst uns nochmal richtig feiern“, schallt es aus Lautsprechern: „Es ist das letzte Mal in dieser Kampagne, am Aschermittwoch ist alles vorbei.“ Bild: Leder

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„Total geil“, sagt Veva, „mega tolle Stimmung“, zusammen mit Laui tanzen die beiden Engel auf dem Sunshine-Wagen, davor ist kaum ein Durchkommen mehr möglich. Bild: Leder

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Eine tolle Lightshow und Nebel sorgen für eine tolle Atmosphäre. In Richtung Paradeplatz wird es etwas ruhiger, auf der Bühne spielt eine Live-Band. Bild: Leder

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Um den Wasserturm herum ist nicht viel los, ein paar wenige junge Menschen sind in den Fahrgeschäften anzutreffen. Dagegen wird zwischen P 6 und P 7 heftigst gefeiert, als wäre nichts gewesen. Eine Polonaise schlängelt sich durch die Menschenmassen, durstige Schlümpfe wollen was trinken. Bild: Leder

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Die Zufahrten an der Fußgängerzone sind mit schweren LKWs versperrt, die Polizei und auch der Ordnungsdienst sind präsent, die werden von den Feiernden mit Dank und freundlichen Worten für ihren Einsatz gelobt: „Ich schließe euch in mein Herz“, ruft eine ältere Dame beim Feurio einem Beamten zu. Bild: Leder

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