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Heidelberg

Ort der Erinnerung: Neues jüdisches Zentralarchiv eröffnet

Als wichtiger Ort der Erinnerung und Bewahrung ist am Dienstag in Heidelberg das neue Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland eröffnet worden.

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Ittai Joseph Tamari, Leiter des Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, steht vor Beginn der Einweihung in den Räumlichkeiten des Archivs.

© Uli Deck

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"Das Zentralarchiv birgt einen Schatz: das Gedächtnis der jüdischen Gemeinden", sagte Josef Schuster (li.), der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland auf einem Festakt.

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Archivleiter Ittai Joseph Tamari will das Zentralarchiv stetig erweitern und und möglichst alle Titel aufnehmen, die das jüdische Leben in Deutschland dokumentieren. „Unser Archiv ist noch längst nicht lückenlos“, sagte Tamari.

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Zuerst sei er „etwas skeptisch“ gewesen, als er gehört habe, dass das Archiv in die Räume einer alten Tabakfabrik umziehen solle, gibt Schuster vor rund 40 geladenen Gästen vor allem aus Berlin und Stuttgart zu. Doch spätestens seit seiner ersten Besichtigung in Heidelberg vor rund sechs Wochen sei er „restlos angetan“ von den hellen restaurierten Räumen.

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Bei der Einweihung der neuen Räume des Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland wird symbolisch mit einer goldenen Schere ein Band durchgeschnitten.

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Zur Zeit umfasst das Archiv rund 2000 laufende Meter Dokumente, die das Leben vieler jüdischer Gemeinden in Deutschland überwiegend seit 1945 abbilden. Darunter sind Sitzungsprotokolle, Berichte über jüdische Lehrer oder darüber, welche Feierlichkeiten stattfanden.

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Auch Dokumente wie etwa Briefe jüdischer Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg oder Berichte über den Gesundheitszustand von Holocaust-Überlebenden in den Jahren unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg werden hier aufbewahrt.

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