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Fußball

Deutschland gegen Frankreich: EM-Fehlstart durch Hummels-Eigentor

Die deutsche Nationalmannschaft hat ihr Auftaktspiel bei der Fußball-Europameisterschaft gegen Frankreich mit 0:1 (0:1) verloren. Der Weltmeister von 2018 gewann das Spiel vor 14.000 Zuschauern in der Münchner Arena durch ein Eigentor von Verteidiger Mats Hummels.

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Fans feiern auf der Tribüne mit deutschen Fahnen vor dem Spiel.

© Federico Gambarini

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Joshua Kimmich (r) im harten Zweikamp mit seinem Mitspieler beim FC Bayern München, dem Franzosen Lucas Hernandez.

© Franck Fife/dpa

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Torhüter Manuel Neuer kann das Eigentor durch Mats Hummels (Mitte) nicht verhindern. Frankreichs Kylian Mbappe (li.) jubelt.

© Federico Gambarini
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Ilkay Gündogan und Toni Kroos (Mitte) in Aktion mit Paul Pogba.

© Christian Charisius

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Serge Gnabry springt über Frankreichs Torhüter Hugo Lloris (li.).

© Christian Charisius

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Torhüter hat die Lufthoheit: Hugo Lloris packt zu und hat den Ball.

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Deutschlands Bundestrainer Joachim Löw gibt seiner Mannschaft Anweisungen.

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Matthias Ginter versucht den Ball zu spielen, während Antoine Griezmann angegrätscht kommt.

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Karim Benzema (li.) schießt ein Abseitstor.

© Federico Gambarini

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Mats Hummels steht nach dem Spiel enttäuscht auf dem Platz.

© Federico Gambarini
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Die Mannschaften nach dem Spiel.

© Federico Gambarini

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Der Countdown läuft: Am Dienstagabend trifft die deutsche Nationalmannschaft in München bei der Europameistershaft auf Weltmeister Frankreich.

© PIX-Sportfotos

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Rund 14.000 Fans werden dem Spiel trotz der Corona-Pandemie beiwohnen.

© PIX-Sportfotos

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Die ersten Fans wollen ins Stadion.

© PIX-Sportfotos

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Andere sind am Feiern.

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Vor dem Spiel ist auch noch Zeit für einen Schnappschuss von der Arena.

© PIX-Sportfotos

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Leidenschaft reicht nicht: Deutschland verliert Auftaktspiel gegen Frankreich

Der Einsatz stimmt, das Ergebnis nicht. Gegen den starken Weltmeister Frankreich startet das DFB-Team mit einer Niederlage. Besonders bitter: Die Entscheidung resultiert aus einem Eigentor von Mats Hummels.

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Von
dpa
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Letzte Fachgespräche vor dem Gang ins weite Rund.

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Thema : Fussball-EM 2021

  • Sport Auf Rüge folgt Bitte um Verzeihung

    Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger bleibt nach einer Entschuldigung TV-Experte der ARD. Das bestätigte der öffentlich-rechtliche Sender am Freitag. „In den vergangenen Tagen haben umfangreiche Gespräche zwischen der ARD und Bastian Schweinsteiger stattgefunden“, hieß es dazu in einer Mitteilung. Dabei habe Schweinsteiger „erklärt, es tue ihm leid, dass durch seine Social-Media-Aktivitäten während der Halbzeit-Pause der Übertragung vom Viertelfinal-Spiel England – Ukraine im Ersten der Eindruck entstanden ist, er vermische seine Tätigkeit als ARD-Experte mit Werbung für Sponsoren. Dies sei so von ihm nicht beabsichtigt gewesen.“ Zuvor hatte das Erste den Auftritt Schweinsteigers bei der TV-Übertragung von der Europameisterschaft und das Absetzen eines Tweets mit Werbebotschaft zwei Wochen lang geprüft. Mehrfach hatte der bei der EM federführende WDR erklärt, dass er Schweinsteiger und sein Management „um eine Stellungnahme zu dem Vorfall“ gebeten habe. Post mit Schleichwerbung {element} Zudem hatte der Sender nach eigenen Angaben dem ehemaligen Profi „sehr deutlich gemacht, dass die ARD gemäß ihrer Richtlinien keine Form von Schleichwerbung und nicht kenntlich gemachter Produktplatzierung ihrer Protagonisten duldet“. Er hatte „in der Halbzeitpause ohne unsere Kenntnis bei Social Media einen Post im Rahmen einer bezahlten Werbepartnerschaft“ veröffentlicht, wie der WDR schrieb. {furtherread} Auf Schweinsteigers Account war ein Beitrag mit zwei Bildern zu sehen, eines davon ein Ausschnitt, auf dem die Uhr an seinem Handgelenk im Mittelpunkt stand. Diese war bei der TV-Übertragung auch deutlich zu sehen war. Zudem gab es einen Link zum Hersteller, für die er seit 2019 als Markenbotschafter tätig ist. Beide Seiten sind sich „einig, dass Bastian Schweinsteiger alles dafür tun wird, damit sich ein solcher Vorfall nicht mehr wiederholt“, hieß es seitens der ARD. „Über den genauen Inhalt der Gespräche wurde Vertraulichkeit vereinbart.“ Der Fußball-Weltmeister von 2014 arbeitet seit 2020 für das Erste. dpa

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  • Sport Emotionale Botschaft

    Nach der Niederlage der englischen Nationalmannschaft im EM-Finale gegen Italien wird in Großbritannien heftig über Rassismus debattiert. Im Zentrum stehen mehrere prominente Fußball-Profis, die der Regierung teils schwere Vorwürfe machen. Hintergrund sind rassistische Anfeindungen im Internet gegen die Nationalspieler Marcus Rashford, Bukayo Saka und Jadon Sancho, die bei der 2:3-Niederlage im Elfmeterschießen am Sonntagabend nicht getroffen hatten. In Manchester wurde auch ein Wandgemälde mit dem Porträt Rashfords mit rassistischen Parolen beschmiert. Verteidiger Tyrone Mings machte die britische Innenministerin Priti Patel indirekt für die aufgeheizte Stimmung gegen die Spieler verantwortlich. „Man kann nicht zu Beginn des Turniers das Feuer schüren, in dem man unsere Anti-Rassismus-Botschaft als „Symbolpolitik“ bezeichnet & dann vorgeben, angeekelt zu sein, wenn genau das passiert, gegen das wir uns einsetzen“, schrieb der 28 Jahre alte Mings auf Twitter. {element} Patel hatte wie auch Premierminister Boris Johnson den Rassismus deutlich verurteilt und sich „angeekelt“ gezeigt. Doch das nahmen ihr Mings und andere Kritiker nicht ab. Hintergrund ist, dass die konservative Politikerin in der Vergangenheit immer wieder Verständnis für Fans erkennen ließ, die ihre Mannschaft für das Niederknien vor Spielen ausbuhten. {furtherread} Mit der Geste wollten die Fußballer ein Zeichen gegen Rassismus setzen. Sie stammt aus der „Black Lives Matter“-Bewegung. Die haben Johnson und sein Kabinett aber als ideologischen Feind ausgemacht. Das Stichwort heißt „war on woke“ – es geht darum, die Empörung in Teilen der Bevölkerung über die angeblich übertriebene Rücksichtnahme auf ethnische und andere Minderheiten politisch auszuschlachten. Patel im Fokus Nach Ansicht von Politik-Experten will die Regierung damit ihre wackelige Wählerkoalition aus Brexit-Befürwortern vom rechten und linken politischen Spektrum zusammenhalten, wenn der EU-Austritt an Zugkraft verliert. Auch der Premier hatte es sorgsam vermieden, die Geste gutzuheißen. Er glaube nicht an Symbolpolitik, sagte er dem konservativen Radiosender LBC Anfang des Monats. Patel äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen. Überhaupt war die Zurückhaltung in der Downing Street am Dienstag auffällig. Von politischer Seite stellte sich lediglich Finanzstaatssekretär Steve Barclay hinter die Innenministerin. „Sie hat rassistische Beleidigungen im Internet durchgehend verurteilt“, sagte Barclay dem Nachrichtensender Sky News. Außerdem sei sie selbst bereits Opfer rassistischer Anfeindungen geworden. Patel hat indisch-ugandische Wurzeln, gründete ihre politische Karriere aber auf dem Ruf, eine harte Linie gegen illegale Einwanderung zu verfolgen. Womöglich ahnt die Regierung, dass sie in der Auseinandersetzung mit den populären Fußballstars den Kürzeren ziehen könnte. Rashford hatte die Johnson-Regierung bereits im vergangenen Jahr mit seiner Kampagne für kostenlose Schulmahlzeiten für finanziell schwache Familien während des Schul-Lockdowns und der Ferien vor sich hergetrieben. In einer emotionalen Botschaft meldete er sich zu der Beschmutzung seines Porträts zu Wort. „Ich kann mir Kritik an meiner Leistung den ganzen Tag lang anhören, mein Elfmeter war nicht gut genug, er hätte reingehen sollen, aber ich werde mich niemals dafür entschuldigen, wer ich bin und wo ich herkomme“, schrieb der 23-Jährige. Er bedankte sich aber auch für große Unterstützung. Die Schmierereien waren am Dienstag rasch mit Hunderten positiven Botschaften überklebt worden. „Die Botschaften, die ich heute erhalten habe, waren geradezu überwältigend, die Antwort in Withington hat mich den Tränen nahe gebracht“, schrieb Rashford weiter. Wegen seines Fehlschusses fühle er sich, als habe er seine Teamkollegen im Stich gelassen und frage sich seitdem immer wieder, warum er nicht getroffen habe. Sein Statement schloss er mit den Worten: „Ich bin Marcus Rashford, 23 Jahre alt, schwarzer Mann aus Withington und Wythenshawe, South Manchester. Wenn ich nichts anderes habe, habe ich dies. Für alle freundlichen Nachrichten, danke. Ich werde stärker zurückkommen. Wir werden stärker zurückkommen. MR10.“ Gefahr für Johnson Für Johnson sind die jungen Fußballer womöglich gefährlicher als die Opposition im Parlament. Der Premier inszenierte sich während des Turniers als Fußball-Fan, ließ sich bei Luftsprüngen vor dem Fernseher filmen und posierte auf einer gigantischen England-Fahne in der Downing Street. Die Begeisterung nahm ihm zwar nicht einmal die erzkonservative Zeitschrift „The Spectator“ so richtig ab, doch zeitweise sah es so aus, als könne er von dem Fußball-Märchen der englischen Mannschaft profitieren. Doch damit ist es nun vorbei. Wann der Premier die Mannschaft zu einer Ehrung für ihre Leistung bei der EM im Regierungssitz empfangen werde, konnte ein Sprecher am Dienstag nicht beantworten. dpa

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  • Sport Die beste Elf der EM

    Fünf Spieler des neuen Titelträgers Italien und drei Profis von Finalverlierer England sind Teil des „Teams des Turniers“ bei der seit Sonntag beendeten Fußball-Europameisterschaft. Torhüter und Finalheld Gianluigi Donnarumma als Spieler des Turniers wurde von der Europäischen Fußball-Union am Dienstag genauso in die Elf berufen wie die beiden Verteidiger Leonardo Bonucci und Leonardo Spinazzola sowie Mittelfeldmann Jorginho und Angreifer Federico Chiesa. Für England sind die beiden Abwehrspieler Kyle Walker und Harry Maguire in der von der UEFA als „Team des Turniers“ bezeichneten Mannschaft vertreten, zudem Stürmer Raheem Sterling. Keine DFB-Spieler dabei {element} Von den beiden im Halbfinale ausgeschiedenen Teams Spanien und Dänemark schaffte es jeweils ein Profi in die Elf des Turniers: der 18 Jahre junge Pedri aus dem Team der Iberer, Ex-Bayern-Profi Pierre Emile Höjbjerg für die Dänen. Belgiens Angreifer Romelu Lukaku schaffte es als einziger Spieler, der nicht im Halbfinale stand, in die Auswahl. Spieler des DFB-Teams sind nicht vertreten, auch Torschützenkönig Cristiano Ronaldo aus Portugal ist nicht dabei. {furtherread} Die Elf des Turniers in der Übersicht: Donnarumma (Italien) - Walker (England), Bonucci (Italien), Maguire (England), Spinazzola (Italien) - Höjbjerg (Dänemark), Jorginho (Italien), Pedri (Spanien) - Chiesa (Italien), Lukaku (Belgien), Sterling (England). dpa

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