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Ausstellung

Als die Amerikaner den Heidelbergern die Häuser wegnahmen

Die deutsch-amerikanische Geschichte auf rund 900 Quadratmetern: Am 20. Mai öffnet das Mark Twain Center seine Dauerausstellung im ehemaligen Kommandantenhaus an der Römerstraße.

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Dreieinhalb Jahre Entwicklungs- und Sammelzeit liegen hinter den Initiatoren: Am 20. Mai 2022 öffnet die Dauerausstellung im Mark Twain Center in der Heidelberger Südstadt.

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Den Fotos und Dokumenten sind Berichte von Zeitzeugen zugeordnet. Sie werden in Videos auf den Tablets der Besucher zu erleben sein.

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"Es ist kein Literaturhaus", betont Uwe Wenzel, der Leiter des Mark Twain Hauses. Aber in jedem Zimmer sind Zitate des berühmten Schriftstellers und frühen Heidelberg-Fans Mark Twain an den Wänden verewigt.

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"Enttäuscht vom Affen schuff Gott den Menschen. Danach verzichtete er auf weitere Experimente": Mark Twain ist auch mit seinen knackigen Zitaten in die Geschichte eingegangen.

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Die amerikanische Lebensart zieht viele Menschen an. Auch das wird in der Dauerausstellung des Mark Twain Centers dokumentiert.

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Ein Landschaftsrelief im ersten Besucherraum zeigt, warum Heidelberg so interessant für die amerikanischen Streitkräfte war, dass sie hier nach dem Krieg und bis 2013 ihr Hauptquartier einrichteten.

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Die unzerstörte Altstadt, der verfügbare Wohnraum und die vorhandene Struktur der Wehrmachtskasernen boten beste Voraussetzungen, um von hier aus die Region zu befehligen.

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Privathäuser wurden ebenfalls nach der Befreiung besetzt - aber auch bald wieder zurückgegeben und die Eigentümer entschädigt.

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Viele Dokumente hatten Heidelberger privat verwahrt und nun dem Mark Twain Center zur Verfügung gestellt.

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"Unsere Dauerausstellung wird nie fertig sein", verspricht Uwe Wenzel, dass das Mark Twain Center weiter Dokumente und Zeitzeugenberichte sammeln und bewahren möchte.

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Die Räume des ehemaligen Kommandantenhauses sind bei der Sanierung weitgehend original erhalten geblieben.

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"Ich mag Kritik, aber sie muss auf meine Weise erfolgen": Viele Zitate Mark Twains sind schlicht zeitlos.

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Das Mark Twain Center kooperiert mit Stiftungen und universitären Einrichtungen zu Zukunftsfragen der transatlantischen Beziehungen.

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Die Bildungsarbeit und die Zusammenarbeit mit Schulen bilden einen weiteren Schwerpunkt.

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Bei einem Rundgang zeigte Uwe Wenzel Journalisten die fast fertigen Räume zwei Wochen vor der Eröffnung der Dauerausstellung des Mark Twain Centers.

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Die Dauerausstellung trägt den Titel "Join the Story - 200 Jahre transatlantische Perspektiven" und ist multimedial angelegt.

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Ein 13 Meter langes Stück Wandmalerei gesichert: Es zeigt die "deutsche Schlacht" des aus Magdeburg stammenden Generals Friedrich Wilhelm von Steuben in Yorktown im Oktober 1781. Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg kämpften Deutsche auf beiden Seiten der Front mit.

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Strategiespiel am LED-Tisch: Die Besucher bekommen Rollen, Gegner und Verbündete digital zugewiesen und erleben mit, wie schnell politische Konflikte eskalieren können.

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An diesem Schreibtisch arbeitete früher ein Nato-Befehlshaber im Heidelberger Süden. Nun steht er dort, wo früher die amerikanischen Generäle über den Einsatz von 250.000 Streitkräften befunden haben.

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