Luftverkehr - Mannheim und Speyer schließen ersten Rahmenvertrag / Fusion laut Wirtschaftsprüfer derzeit aber zu kompliziert Zusammenschluss der Flugplätze steckt in Warteschleife

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Matthias Kros
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Eine Maschine der Rhein-Neckar Air am City Airport Mannheim. © Rinderspacher

Mannheim/Speyer. Der angestrebte gemeinsame Betrieb der Flugplätze in Mannheim und Speyer bleibt vorerst eine Wunschvorstellung. Eine Untersuchung durch Wirtschaftsprüfer habe ergeben, dass ein solches Vorhaben komplizierter sei als gedacht, sagte Roland Kern, Chef des Flugplatzes in Speyer. Grund seien die unterschiedlichen Besitzverhältnisse und die verschiedenen Verordnungen in den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. „Dafür wäre ein Staatsvertrag notwendig.“

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Zwar gebe man das Ziel nicht auf, sagte Dirk Eggert, Geschäftsführer des City Airports Mannheim. Aber man werde die Zusammenarbeit erst mal mit kleineren Maßnahmen beginnen. So hätten beide Flugplätze kürzlich einen Rahmenvertrag abgeschlossen, der bei entsprechenden Engpässen eine Personalüberlassung in den Bereichen Flugsicherung, Feuerwehr und Platzwarte regele, erklärte Reinhard Becker, Geschäftsführer des City Airports Mannheim. Weitere Maßnahmen wie ein gemeinsamer Betrieb der Tankstellen seien in Arbeit und würden von den eingeschalteten Wirtschaftsprüfern kontinuierlich auf ihren betriebswirtschaftlichen Nutzen hin überprüft. Schwarze Zahlen seien trotz Kooperationen aber unrealistisch, sagte Becker weiter.

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