Feudenheimer Au - Kritik an Aufwand für neues Gewässer Umgestaltung beginnt

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Die Umgestaltung der Feudenheimer Au beginnt in den kommenden Tagen. Das bestätigte die Bundesgartenschau-Gesellschaft auf Anfrage dieser Redaktion. Eine neue Messstelle bildet den Startschuss für die Schaffung des sogenannten Augewässers, eines Sees in der ehemaligen Neckarschleife. Außerdem entstehen kleine Buchten und Inselchen am Neckarufer zwischen Fernmeldeturm, Riedbahnbrücke und dem Kraftwerk in Ilvesheim – der begradigte Fluss wird damit ein Stück weit renaturiert.

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Der hohe technische Aufwand der Umgestaltung in der Feudenheimer Au ruft allerdings Kritiker auf den Plan. „Insgesamt sollen eine Fläche von 4,6 Hektar überplant und abgedichtet und rund 90 000 Kubikmeter Erde bewegt werden“, bemängelt BUND-Kreisvorsitzender Wolfgang Schuy. Nach Vorgesprächen stand der BUND dem Vorhaben noch positiv gegenüber. Auch andere Naturschutzverbände haben Einwände vorgebracht. Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Buga-Gesellschaft, will noch einmal das Gespräch mit den Umweltverbänden suchen. lang/lok