Mannheim - Veranstalter beklagen fehlende Planungssicherheit und erwägen Verschiebung wegen Corona-Pandemie Stadtfest vielleicht erst im Juli

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Peter W. Ragge
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Mannheim. Das Mannheimer Stadtfest wird wegen der Corona-Pandemie möglicherweise vom Traditionstermin am letzten Maiwochenende auf Ende Juli verschoben. Das prüft derzeit die dafür verantwortliche städtische Tochtergesellschaft Event und Promotion (EPM).

Auch 2021 undenkbar: Massen vor der Bühne beim Stadtfest. © Prosswitz
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Wir würden gerne ein Stadtfest ermöglichen – so viel geht, aber auch so viel verantwortbar ist“, sagt EPM- Geschäftsführerin Christine Igel. Im Sommer und mit steigender Impfquote in der Bevölkerung gelten vielleicht weniger strenge Regeln, hofft sie. Generell gebe es derzeit bei der Planung von allen Großveranstaltungen „einen großen Unsicherheitsfaktor“, bedauert Igel. Die Vorgaben der Politik kämen immer nur für vier Wochen.

Für sie bedeutet das zum Beispiel, dass sie die Maimess zunächst normal vorbereiten muss. In die Verträge hat sie aber eine Klausel aufgenommen, wonach eventuell die Zahl der Buden und Fahrgeschäfte sowie die Fläche wieder begrenzt werden. Igel geht davon aus, dass selbst dann, wenn wieder Veranstaltungen erlaubt sind, noch mehrere Monate Abstands- und Hygieneregeln gelten. „Aber genau wissen wir das einfach nicht“, was eine Planung erschwere.

Auf der Seebühne ist schon ab Mai eine Fortsetzung des erfolgreichen „Jetzt Erst Recht!“-Solidaritätsfestivals geplant, der „Seebühnenzauber“ mit Großkonzerten von Stars und bis zu tausend Zuhörern aber unsicher. Für das Schlossfest wird gerade an einem neuen, verkleinerten Konzept gearbeitet.

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