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Tierschutz - Ministerium legt Zahlen aus Mannheim vor

Schlachthof wenig gerügt

Von 
imo
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Thema in Stuttgart: der Mannheimer Schlachthof. © Thomas Tröster

Mannheim. Die Zahl der behördlichen Tierschutz-Beanstandungen im Mannheimer Schlachthof ist zuletzt deutlich zurückgegangen. Das steht in der Antwort des Stuttgarter Landwirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion. Im Jahr 2018 waren es demnach 36 Beanstandungen, 2019 lag die Zahl bei 45 und im Jahr 2020 bei fünf.

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Es handelte sich dabei zum einen um „bauliche Mängel“ wie fehlende oder ungeeignete Fressplätze für die Schweine oder mangelhafte Liegeflächen. Zum anderen ging es um tierschutzrelevante Mängel beim Betriebsablauf wie eine „deutlich verzögerte Abladung der Schweine nach der Anlieferung“, eine Überbelegung der Buchten oder fehlendes Beschäftigungsmaterial für die Tiere. Die Mängel seien aber „zeitnah abgestellt bzw. entsprechende Anordnungen erlassen“ worden, so das Ministerium. Es sieht aktuell keinen Grund, aus Tierschutzgründen gegen den Betreiber vorzugehen.

Hintergrund der SPD-Anfrage war immer wieder geäußerte Kritik von Tierschützern. Erst Anfang Juni hatte die Organisation Peta dem Schlachthof „einen grausamen Umgang mit Tieren“ vorgeworfen. imo

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