AdUnit Billboard
Erneuerbare Energie

Rülke setzt auf E-Fuels

Synthetische Kraftstoffe für Verbrennermotoren sollen das Klima schützen

Von 
Walter Serif
Lesedauer: 
Die Autofahrer sollen künftig weniger Benzin, sondern mehr E-Fuels tanken.

Mannheim. FDP-Politiker Hans-Ulrich Rülke hat die Herstellung von E-Fuels für Verbrennungsmotoren gefordert – und zwar im „großen Umfang“. Im Interview mit dieser Redaktion sagte der Oppositionsführer der Liberalen im baden-württembergischen Landtag: „Ohne synthetische Kraftstoffe würden bis in die 2050er, 2060er Jahre noch Millionen Autos fossile Stoffe verbrennen.“ Rülke räumte ein, dass die Produktion von E-Fuels in Deutschland „zu teuer und ineffizient“ ist. „Man könnte aber zum Beispiel in Südamerika mit Windkraft erneuerbare Energie produzieren, sie umwandeln und dann auf Tankern nach Europa bringen“, schlug er vor.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Rülke gilt als Kritiker der Elektromobilität, weil man für diese Technologie weniger Arbeitsplätze braucht als für Diesel oder Benziner. Deshalb begrüßte der Liberale in dem Interview auch die Ablösung von VW-Chef Herbert Diess, der – anders als sein Nachfolger Oliver Blume – den Einsatz von E-Fuels kategorisch ablehnte.

Rülke forderte außerdem die Verlängerung der Laufzeiten der drei Atomkraftwerke, die Ende des Jahres abgeschaltet werden sollen.

Mehr zum Thema

Interview

FDP-Politiker Rülke droht seinem Sohn mit Robert Habeck

Veröffentlicht
Von
Karsten Kammholz und Walter Serif
Mehr erfahren
Lobbyismus

FDP weist Porschegate-Vorwürfe zurück

Veröffentlicht
Von
dpa
Mehr erfahren
Porsche-Chef

Blume entschuldigt sich für Aussagen zu Kontakt mit Lindner

Veröffentlicht
Von
dpa
Mehr erfahren

Redaktion Reporter für Politik und Wirtschaft

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1