Bilfinger Rückzug aus Nigeria

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Mannheim. Bilfinger hat seine verbliebenen Anteile am Bauunternehmen Julius Berger Nigeria verkauft – und sich damit komplett aus dem westafrikanischen Land verabschiedet. Der Erlös lag nach Angaben eines Sprechers bei zehn Millionen Euro. Den Käufer nannte er nicht.

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Eine Bestechungsaffäre hatte dem Mannheimer Konzern in Nigeria viel Ärger eingebracht. Bilfinger stand bis Ende des vergangenen Jahres unter Beobachtung der US-Justizbehörde. Nach dem Rückzug aus Nigeria ist Bilfinger nur noch im Süden Afrikas in der Kraftwerkswartung aktiv. Dieses Geschäft steht nach Angaben des Sprechers allerdings zum Verkauf.

An diesem Mittwoch berichtet Bilfinger über das zweite Quartal. 

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Alexander Jungert
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