Mannheim Rosengarten plant Probelauf für bis zu 1200 Teilnehmer

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Peter W. Ragge
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Der Rosengarten, seit Monaten meist geschlossen. © Michael Ruffler

Mannheim. Das Mannheimer Kongresszentrum Rosengarten plant für März einen Modellversuch mit einer Veranstaltung, bei der trotz Corona 1200 statt der sonst üblichen 2300 Gäste im größten Saal des Hauses Platz nehmen können. Die endgültige Genehmigung steht noch aus.

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„Wir werden nicht aufhören, immer wieder zu versuchen, Öffnungsszenarien zu entwickeln“, betont Bastian Fiedler, Geschäftsführer der mannheim:congress-gmbh. Er will anknüpfen an die Aerosolstudie im Konzerthaus Dortmund, wonach bei schachbrettartiger Verteilung der Gäste im Saal Veranstaltungen mit der Hälfte der Kapazität möglich sind. Derzeit bereitet Fiedler mit dem Gesundheitsamt und der Dualen Hochschule eine solche Testveranstaltung vor. Diese solle dann als Probe für den kulturellen und den Tagungsbereich dienen, so Fiedler.

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Mit großen Events rechnet er erst wieder ab September – frühestens. Der Rosengarten wie die gesamte Veranstaltungsbranche bräuchten aber „Planbarkeit und eine Perspektive“, so Fiedler, was bei den Corona-Beschlüssen im Vier-Wochen-Rhythmus nicht möglich sei.

Für den Kardiologenkongress, mit früher knapp 9000 Teilnehmern die größte Veranstaltung im Rosengarten, bereitet die m:con eine rein digitale Version vor, bei der nur die Referenten nach Mannheim kommen und ihre Vorträge von hier ausgestrahlt werden. Zudem wurde ein komplett digitaler Zwilling des Rosengartens entwickelt.

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