AdUnit Billboard
Corona - Unternehmen, Feuerwehr und Rettungsdienste treffen Vorsichtsmaßnahmen, falls viele Mitarbeitende gleichzeitig krank werden

Region rüstet sich für Omikron

Von 
Christian Schall und Julius Paul Prior und Peter W. Ragge
Lesedauer: 

Rhein-Neckar. Von Christian Schall, Peter W. Ragge und Julius Paul Prior

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Rhein-Neckar. Die Unternehmen in der Region bereiten sich auf eine mögliche Krankheitswelle bei ihren Mitarbeitenden vor, die durch die stark ansteckende Omikron-Variante des Coronavirus ausgelöst werden könnte. In vielen Betrieben werden Produktionsschichten noch strikter als bislang getrennt, um Ansteckungen unter den Beschäftigten zu vermeiden.

Aus diesem Grund schließt die BASF ab diesem Donnerstag alle Kantinen auf dem Werksgelände in Ludwigshafen und bietet nur noch Abholangebote an. Die Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (RNV) hat das Ziel ausgegeben, „den Verkehr in den drei Städten Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen flächendeckend und verlässlich aufrechtzuerhalten“. Bei Bedarf würden die Bus- und Bahnfahrpläne etwas ausgedünnt und einzelne Fahrten vorübergehend gestrichen. Das Grosskraftwerk Mannheim und der Energieversorger MVV achten in sensiblen Bereichen wie Leitwarten besonders auf die räumliche Trennung ihrer Angestellten.

Neuer Tagesrekord für Mannheim

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Feuerwehr und Rettungsdienste in Mannheim fürchten derzeit keine größeren Ausfälle, da sie schon lange strikte Vorsichtsmaßnahmen eingeführt haben – obwohl in Mannheim mit 405 neuen Corona-Infektionen so viele wie noch nie an einem Tag gemeldet wurden. Auch wenn sich die Lage durch Omikron verschärfen sollte, sehen die vier Hilfsorganisationen ASB, Rotes Kreuz, Johanniter und Malteser „keine Gefährdung des Rettungsdienstes“. Die Mitarbeiter seien zum sehr großen Teil geimpft, FFP2-Masken und Tests sind schon lange Pflicht und die Teams würden strikt getrennt. Auch bei der Feuerwehr sind die Wachen und dort noch mal die Schichten strikt getrennt, Übungsbetrieb und Dienstsport drastisch reduziert. Zudem könne die Freiwillige Feuerwehr Ausfälle im großen Stil bei der Berufsfeuerwehr überbrücken.

Die Polizeireviere der Region gleichen möglichen Personalmangel über die Dienstpläne aus. Das teilten die Innenministerien Baden-Württembergs und Rheinland-Pfalz mit. Doch auch für den Fall, dass nicht genügend Personal zur Verfügung steht, gibt es Notfallpläne. Sie werden in Eskalationsstufen stets der aktuellen Lage angepasst. In Baden-Württemberg werden derzeit Präventions- sowie nicht betriebskritische Fortbildungsveranstaltungen ausgesetzt, um weitere Kräfte zu mobilisieren. In Rheinland-Pfalz hilft die Bereitschaftspolizei aus.

Die Stadtwerke in Heidelberg und Ludwigshafen haben Notfallpläne vorbereitet, um die Strom- und Wasserversorgung zu gewährleisten. Sie haben sogar Möglichkeiten zur Arbeitsquarantäne vorbereitet.

Redaktion Redakteur in der Lokalredaktion Mannheim

Volontariat

Redaktion Chefreporter

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1