Nichtraucherschutz - Grünstädter Bürger Eugen Hoppe-Schultze pocht auf mehr Umweltschutz / Petition bei EU-Parlament gestartet Pfälzer kämpft für ein Euro Pfand pro Zigarettenkippe

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Bernhard Zinke
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Engagiert sich im Nichtraucherschutz: Eugen Hoppe-Schultze. © dpa

Rhein-Neckar. Der Grünstädter Eugen Hoppe-Schultze fordert ein Pfandsystem, um die Umweltverschmutzung durch Zigarettenkippen einzudämmen. Dazu hat er eine Petition beim Europäischen Parlament eingereicht. Nach Vorstellung des 62-jährigen Umweltaktivisten wäre ein Pfand von einem Euro pro Kippe zielführend. Dies solle verhindern, dass Zigarettenstummel achtlos weggeworfen würden und die Umwelt massiv verschmutzten. Es müsse richtig wehtun im Geldbeutel, sagt er.

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Derzeit gibt es neun Unterstützer für seine Petition, die er schon einmal beim Deutschen Bundestag eingereicht hatte. Hoppe-Schultze hat die Zusage, dass sich der Umweltausschuss des Europaparlaments mit dem Thema befassen und sich auch dazu äußern wird.

Der Grünstädter ist seit seiner Jugend engagiert im Nichtraucherschutz. Er sorgte dafür, dass die Hochschule Lübeck, an der er seinerzeit studierte, zur rauchfreien Hochschule erklärt wurde, lange vor den offiziellen Nichtraucherschutzgesetzen. Aktuell kämpft Hoppe-Schultze über seine EU-Petition hinaus dafür, dass der Bezirksverband Pfalz die Stelle des Tabakberaters für Kommunen abschafft. Der Bezirkstag werde im Herbst darüber entscheiden. bjz

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Autor Stellvertretender Leiter der Redaktion Mannheim und die Region