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Energie - Mannheimer Rohstoffunternehmen schlägt Alarm / Energiewende dauert „Jahrzehnte“

„Öl-Angebot zu knapp“

Von 
Walter Serif
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Thomas Gutschlag ist Vorstandschef der Deutschen Rohstoff AG. © Christoph Blüthner

Mannheim. Während die Bundesregierung den Ausbau der erneuerbaren Energien forcieren will, warnt Thomas Gutschlag vor den hohen Preisen und Engpässen bei den fossilen Energieträgern. „Die Welt verbraucht momentan rund 100 Millionen Fässer Öl pro Tag. Das ist eine gigantische Menge. Wenn Sie diese mit erneuerbaren Energien ersetzen wollen, brauchen Sie nicht Jahre, sondern Jahrzehnte“, sagte der Vorstandschef der Deutschen Rohstoff AG in einem Interview mit dieser Redaktion. Das börsennotierte Mannheimer Unternehmen verdient sein Geld mit dem Handel von Öl und Gas aus den USA.

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Nach Gutschlags Ansicht wirkt sich der Boom bei nachhaltigen Anlagen negativ auf das Angebot bei den fossilen Energieträgern aus: „Wenn weniger Kapital für Öl und Gas da ist, wird weniger investiert.“ Die fünf größten Öl-Unternehmen hätten ihre Investitionen in weniger als zehn Jahren halbiert. „Beim Öl ist das Angebot schon jetzt weltweit zu knapp.“ Gutschlag äußerte Zweifel am Erfolg der Energiewende: „An manchen Tagen verbrauchen wir in Deutschland weder Sonnen- noch Windenergie, sondern nur Kohle.“

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Redaktion Reporter für Politik und Wirtschaft

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