Verordnung - Virustyp soll häufiger analysiert werden Mutationen im Blick

Von 
dpa
Lesedauer: 

Berlin. Proben mit positiven Corona-Tests sollen in Deutschland häufiger als bisher auf den genauen Virustyp untersucht werden. Labore und Einrichtungen, die Sequenzierungen vornehmen, werden nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums dazu verpflichtet, die erhobenen Daten an das Robert Koch-Institut zu übermitteln, und bekommen dafür eine Vergütung. Eine entsprechende Verordnung soll an diesem Dienstag in Kraft treten.

AdUnit urban-intext1

„Wir wollen noch besser nachvollziehen können, wo sich bekannte Mutationen verbreiten und ob es neue Mutationen gibt“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag. Ziel ist, dass mindestens fünf Prozent aller Positivtests in Deutschland auf den genauen Virustyp untersucht werden. Hintergrund sind Befürchtungen über die Verbreitung neuer Virusvarianten wie in Großbritannien oder Südafrika. dpa