Sozialkaufhaus - Geschäftsführerin setzt auf Einsparpotenziale und Fluktuation / Hoffen auf Sozialtarife für Energiekosten Markthaus-Insolvenz kostet Arbeitsplätze

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tge
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Der Eingang der Markthaus-Filiale im Mannheimer Stadtteil Neckarau. Hier betreibt das Unternehmen ein Second-Hand-Kaufhaus. © Gertkemper

Mannheim/Lindenfels. Die Insolvenz des Markthauses wird einige Mitarbeiter den Job kosten. Das teilte Geschäftsführerin Sabine Neuber auf Anfrage mit. Konkrete Zahlen nannte sie nicht. „Massenentlassungen wird es aber auf keinen Fall geben“, sagte sie. Es gebe Bereiche, in denen Einsparungen möglich seien. Zudem werde man versuchen, die aktuelle Fluktuation zu nutzen. Rund 100 Menschen sind beim Markthaus beschäftigt. Etwa 40 Prozent davon haben eine körperliche oder geistige Einschränkung. Das Markthaus betreibt Second-Hand-Kaufhäuser und Lebensmittelläden in Mannheim und der Region – unter anderem auch einen „Nahkauf“ in Lindenfels. Sabine Neuber hat den Mannheimer Gemeinderatsfraktionen vor einigen Tagen Vorschläge für die Weiterführung des Markthauses unterbreitet. Sie sehen unter anderem einen sogenannten Feuerwehrfonds für gemeinnützige Unternehmen und Sozialtarife für Wasser und Energie vor. 

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