„Mannheim-Würfel“ spürt Aerosole auf

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lia
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Mannheim. Ist es möglich, winzige Tröpfchen, die das Coronavirus in sich tragen, in der Luft aufzuspüren? Und das mit einem kleinen Würfel? Mit bekannter Technologie und neuer Idee hat Thomas Schäfer von der Hochschule Mannheim das erste Sensormessgerät entworfen, das genau das kann. Per Ampelsystem warnt der Detektor vor einem zu hohen CO2-Gehalt und misst Aerosole. Erfunden und entwickelt in Mannheim wurde der Sensorwürfel mit dem Namen Proxicube über das regionale Netzwerk „Smart Production“ von der Wirtschaftsförderung der Stadt. Am Dienstag hat Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch die ersten fünf Exemplare, die an Zauberwürfel aus den 80er Jahren erinnern, an die Werner-von-Siemens-Schule übergeben. Hier sollen sie in den Unterricht eingebunden und im Alltag getestet werden. „Hinter dem Cube steckt Erfindergeist und unternehmerische Vielfalt. Er ist ein Schlüsselprojekt, das über den Wirtschaftsstandort Mannheim hinaus Strahlkraft haben wird“, sagte Grötsch. lia