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Corona - Stadt Mannheim empfiehlt Geräte nur eingeschränkt / Olympia findet ohne Zuschauer in den Arenen statt

Luftfilter nur in wenigen Klassenräumen

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sba/dpa
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Filtergeräte bleiben in Mannheimer Klassen wohl die Ausnahme. © dpa

Mannheim/Tokio. Die zuletzt vieldiskutierten mobilen Luftreinigungsanlagen werden kommen – allerdings nicht für jeden Klassenraum. Die Stadt Mannheim will dem Bildungsausschuss des Gemeinderates, der am 15. Juli tagt, vorschlagen, Mittel für die Anschaffung solcher Geräte bereitzustellen. Allerdings nur für diejenigen Räume, in denen keine Möglichkeit besteht zu lüften oder wo Lüften nur eingeschränkt möglich ist.

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„Das trifft in Mannheim auf etwa ein Prozent der rund 2000 Unterrichtsräume zu“, sagte Mannheims Bildungsbürgermeister Dirk Grunert. Wie der Grünen-Politiker betonte, werden Schüler und Lehrer weiter regelmäßig lüften müssen: „Alle seriösen Studien zeigen, dass selbst die beste Filteranlage die Zufuhr von Frischluft über die Fenster nicht ersetzt.“ Als weiteren wichtigen Baustein in der Pandemiebekämpfung sieht Grunert das Impfen – auch von Kindern und Jugendlichen.

Unterdessen haben die Olympia-Organisatoren nach der erneuten Verhängung des Corona-Notstands für Tokio den Ausschluss aller Zuschauer von den Wettbewerben in Japans Hauptstadt beschlossen. Dies gaben die japanischen Gastgeber nach Beratungen mit dem Internationalen Olympischen Komitee am Donnerstag bekannt. „Wir hatten keine andere Wahl“, sagte Organisationschefin Seiko Hashimoto. Eigentlich sollten bis zu 10 000 Fans zugelassen werden. sba/dpa

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