Heidelberg - Gewünschte Fusion mit Mannheim rückt näher Land will Klinik-Pläne näher prüfen

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pre/sma
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Stuttgart/Mannheim. Die baden-württembergische Regierung hat 1,4 Millionen Euro für eine vertiefte Prüfung der geplanten Fusion der Unikliniken Mannheim und Heidelberg freigegeben. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) sprach auf Anfrage von einem wichtigen Beschluss. Man arbeite mit Hochdruck an einer Bewertung, um für die in der Region entwickelten Pläne „eine Zukunftsperspektive geben zu können“.

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Geplant ist, dass sich die beiden großen Krankenhäuser Anfang nächsten Jahres mit den renommierten Forschungseinrichtungen aus beiden Städten – etwa dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg – zu einer wissenschaftlichen Allianz mit dem Titel „Health-and-Life-Science-Alliance“ zusammentun. Das Mannheimer Klinikum, eine städtische Tochter, würde dann ganz an die deutlich größere Heidelberger Universitätsmedizin, mit der auch das Bergsträßer Kreiskrankenhaus in Heppenheim eng zusammenarbeitet, und damit in die Trägerschaft des Landes gehen.

In Mannheim stieß die Entscheidung des Landes auf Beifall. Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) sprach von einem wichtigen Signal, „dass das Land das Potenzial der Region erkannt hat und sich nun dezidiert mit der Ausgestaltung der Fusion befasst“. pre/sma