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Tarifrunde

IG Metall bekräftigt Forderung von acht Prozent

Arbeitgeber lehnen Erhöhung ab

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jung
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Mannheim/Hannover. Zum bundesweiten Start der Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber ihre stark unterschiedlichen Positionen noch einmal klargemacht – es deuten sich nun komplizierte und längere Verhandlungen an. Der Auftakt in Niedersachsen war am Montagnachmittag ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. In Baden-Württemberg und Hessen beginnen die Gespräche an diesem Mittwoch.

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Die Gewerkschaft bekräftigte die Forderung nach acht Prozent mehr Geld. „Wir müssen in der Krise dafür sorgen, dass die Binnennachfrage nicht noch mehr einbricht“, erklärte Thomas Hahl, Chef der Mannheimer IG Metall. Zudem hob er hervor: „Wir erleben in nicht wenigen Betrieben, dass diese Rekordgewinne fahren, dass viele Aufträge mit Sonderschichten gefahren werden. Die Menschen erwarten Wertschätzung und für die werden sie auch bereit sein, auf die Straße zu gehen.“

Der Arbeitgeberverband Südwestmetall lehnte ein Plus von acht Prozent ab – und argumentierte vor allem mit den stark steigenden Energiepreisen. „Wir müssen mit dem Tarifabschluss dafür sorgen, dass die Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Damit sie nicht über Verlagerungen nachdenken. Und damit die Betriebe noch ausreichend Geld haben, um in die alles entscheidende Transformation der Metall- und Elektroindustrie zu investieren“, erklärte Arnd Suck, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Rhein-Neckar-Odenwald. jung

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