Impfen - An Menschen mit Behinderung denken Höhere Priorität

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Eppelheim. Die Projektgruppe Inklusion fordert eine stärkere Berücksichtigung von Menschen mit Behinderung bei der Impfreihenfolge. Sobald sich die Lage um den Impfstoff etwas entspannt, sollen sie mit Priorität geimpft werden.

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Bisher sind Menschen mit Behinderungen in der Priorisierungsgruppe 2 aufgelistet – allerdings anhand bestimmter Diagnosen wie Trisomie 21, psychiatrische Erkrankungen wie einer bipolaren Störung, Schizophrenie oder schwerer Depression sowie schwere chronische Lungenerkrankungen wie einer interstitiellen Lungenerkrankung, COPD oder Mukoviszidose. Auch eine Einzelfallentscheidung ist möglich. Die Projektgruppe bemängelt außerdem, dass Menschen mit Behinderung, die zu Hause wohnen und sich selbst ihre Pflege durch Assistenzen oder Angehörige organisieren, oftmals vergessen werden. Zu oft würden Menschen mit Behinderung in eine „Sonderwelt“ geschoben. grö