Nahverkehr - RNV und Stadt Mannheim wollen Ausbaupläne trotz Corona-Krise – mit Einschränkungen – weiterverfolgen Fahrgastzahlen in Bus und Bahn halbiert

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Thorsten Langscheid
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Eine Stadtbahn an der Haltestelle Vogel-stang Zentrum. © Christoph Blüthner

Mannheim. Dank Rettungsschirm überschaubare finanzielle Verluste trotz massiver Fahrgastrückgänge um 50 Prozent – diese Zwischenbilanz ziehen Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht (CDU) und Christian Volz, kaufmännischer Geschäftsführer der RNV-Verkehrsbetriebe.

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Im Gespräch mit dieser Redaktion bekunden Specht und Volz aber auch die Absicht, das Angebot an Bus und Bahn wie vor der Corona-Krise geplant weiter auszubauen. Für Mannheim bleibe es deswegen dabei, dass der viergleisige Ausbau der Haltestelle Hauptbahnhof – der zentrale Knotenpunkt des Schienennetzes in der Quadratestadt – bis zur Bundesgartenschau in zwei Jahren abgeschlossen werden müsse, heißt es. Ebenso wolle man die Anbindung des neuen Stadtteils Franklin wie im Nahverkehrsplan vorgesehen in den beiden kommenden Jahren verwirklichen.

Zahlreiche andere Vorhaben müssten derzeit indes zumindest mit einem Fragezeichen versehen werden, da nicht absehbar sei, wie es nach der Krise weitergehe – etwa, wenn mehr im Homeoffice gearbeitet werde und dadurch weniger Berufsverkehr entstehe.

Fahrgästen und Mitarbeitern stellten Specht und Volz derweil ein Lob aus: Das Krisenmanagement im täglichen Betrieb habe „sehr gut“ funktioniert, Maskenpflicht und Abstandsregeln würden bis auf Einzelfälle eingehalten.

Redaktion schreibt als Reporter über Mannheimer Themen