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Preise - Auch Hygieneprodukte könnten bald teurer werden

Essity streitet mit Edeka

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dpa/be
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Essity hat einen großen Standort in Mannheim. © Manfred Rinderspacher

Wiesbaden/Mannheim. Die Inflation ist 2021 auf den höchsten Stand seit fast 30 Jahren geklettert und eine rasche Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. Rasant gestiegene Energiepreise, Lieferengpässe sowie die Rücknahme der zeitweisen Mehrwertsteuersenkung trieben die Jahresteuerung nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes auf 3,1 Prozent.

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Entgegen der Erwartung von Analysten verschärfte sich der Preisauftrieb im Dezember weiter. Die Sorge der Menschen wächst, dass sich das Leben noch stärker verteuern wird. Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Bundesamt am Donnerstag in seiner Schätzung ebenfalls mitteilte.

Um höhere Preise geht es auch in dem Streit zwischen dem schwedischen Hygienepapier-Hersteller Essity und der Handelskette Edeka. Essity produziert – unter anderem auch in Mannheim – Toilettenpapier, Haushaltsrollen und Papiertaschentücher. Wegen massiv gestiegener Zellstoffpreise verlangt Essity deutlich bessere Konditionen für seine Produkte im Handel. Edeka wehrt sich dagegen. Derzeit laufen die Verhandlungen. dpa/be

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