Handball-WM Erleichterung über Absage

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dpa/red
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Gizeh. Die historische Corona-Absage des zweiten WM-Vorrundenspiels der deutschen Handballer gegen Kap Verde hat für große Erleichterung gesorgt. „Es ist die einzig richtige Entscheidung, um Druck aus der Situation zu nehmen“, kommentierte DHB-Vizepräsident Bob Hanning am Sonntagmittag die Absetzung der Partie durch den Weltverband IHF. Damit hätten die Verantwortlichen deutlich gemacht, „dass die Spieler nicht einem unnötigen Risiko ausgesetzt werden. Daher begrüßen wir diese Entscheidung sehr.“

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Kapitän Uwe Gensheimer und seine Mitspieler erfuhren kurz vor dem Spaziergang zum Mittagessen von der erlösenden Nachricht. Nach stundenlangem Warten in der Nähe der Pyramiden von Gizeh berichtete der Weltklasse-Linksaußen der Rhein-Neckar Löwen von einer guten Stimmung innerhalb der Mannschaft. „Wir waren ein Stück weit erleichtert, dass eine Entscheidung getroffen und das Spiel abgesagt wurde“, sagte der 34-Jährige.

Nun werde der Blick auf das abschließende Vorrundenspiel am Dienstag (20.30 Uhr/ZDF) gegen Ungarn gerichtet. Dabei wird mit Patrick Groetzki ein weiterer Löwe am Start sein. Der Rechtsaußen rückte für den verletzten Tobias Reichmann nach.