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Zentralinstitut für Seelische Gesundheit - Mobile Behandlung

Ergotherapie: Neue Hilfe bei Post-Covid

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(see/dpa)
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Mannheim. Am Mannheimer Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) gibt es einen neuen Therapieansatz für Post-Covid-Patienten. Wer nach überstandener Covid-19-Infektion unter Merkfähigkeits- oder Wortfindungsstörungen leidet, kann an einem ergotherapeutischen Programm teilnehmen. Das teilte das ZI in einer Pressemitteilung mit. Die Therapie ist in Teilen am Computer von zu Hause aus durchführbar.

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Die Ergotherapie hat zum Ziel, durch Körperbewegung oder geistige Arbeit eigenständiges und unabhängiges Handeln zu ermöglichen. Post-Covid-Patienten sind im Alltag häufig durch schnelle Überlastung eingeschränkt. Das hat auch psychische Folgen. Mithilfe einer lernenden Software, die sich dem Leistungsstand der Betroffenen anpasst, wollen die Therapeuten des ZI etwa die Merkfähigkeit der Patientinnen und Patienten trainieren.

Ein weiterer Baustein des Programms ist die Achtsamkeitstherapie. Von speziellen Atemübungen profitierten vor allem Patienten, die schwer Luft bekommen, erklärt Marco Heser, Leiter der Ergotherapie am ZI. Bei der Ergotherapeutischen Ambulanz gibt es aktuell noch Plätze. Bei der für die Diagnose zuständigen Post-Covid-Ambulanz des ZI werden Interessierte mittlerweile auf Wartelisten gesetzt. Man versuche wegen der vielen Anfragen die Kapazitäten zu erhöhen, so das ZI.

Tausende Patienten in Deutschland leiden an Covid-19-Langzeitfolgen, häufig nach mildem Krankheitsverlauf. Viele Beschäftigte fehlen über Monate im Job. Die Deutsche Rentenversicherung erwartet eine steigende Zahl an Reha-Fällen wegen Post-Covid. (see/dpa)

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