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ZI - Beamte bringen 2021 über 600 auffällige Menschen in Notaufnahme / Institut bat 100 Mal um Hilfe

Enger Austausch mit Polizei

Von 
lia
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Das ZI arbeitet seit Jahren mit der Polizei Mannheim eng zusammen. © Blüthner

Mannheim. Nach dem umstrittenen Polizeieinsatz, bei dem ein psychisch erkrankter Mann gestorben ist, erklärt das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) auf Anfrage dieser Redaktion: „Das ZI erlebt die Zusammenarbeit mit der Mannheimer Polizei insgesamt als sehr gut und hilfreich“, so ein Sprecher. Seit Jahren arbeite man demnach eng und vertrauensvoll zusammen. Polizisten und Polizistinnen unterstützten die Arbeit des ZI meist im Zusammenhang mit schwer oder akut erkrankten Patienten.

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Laut ZI brachte die Polizei 2021 über 600 entsprechend auffällige Menschen in die Notaufnahme des ZI. Das ZI bat seinerseits in 100 Fällen die Polizei um Hilfe. In rund der Hälfte dieser Fälle ging es um Unterstützung bei der Deeskalation, in der anderen Hälfte um Personen, die zurückgeholt werden mussten. Besonders mit der nahe gelegen H4-Wache stehe man im engen Kontakt. Neben stetigen Treffen auf Leitungsebene hätten in den vergangenen vier Wochen 50 Beamte das ZI besucht. Die Treffen sind aber keine Schulungen, sondern dienen einem vertieften Austausch zum Umgang mit Menschen in akuten psychischen Krisen, die sich selbst oder andere gefährden. lia

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