Mannheim - Suche nach Ersatzspielstätten während der Generalsanierung des Nationaltheaters Einigung mit dem Pfalzbau

Von 
Peter W. Ragge
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Mannheim. Das Nationaltheater Mannheim kann während seiner Generalsanierung ab 2022 oder 2023 zumindest teilweise in den Pfalzbau nach Ludwigshafen ausweichen. Das hat Mannheims Kulturbürgermeister Michael Grötsch dieser Redaktion auf Anfrage bestätigt.

Der Pfalzbau springt teilweise für das Nationaltheater ein. © Stadt Ludwigshafen
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Man habe sich „weitgehend verständigt, so dass zeitnah auf einen Vertragsabschluss gehofft werden kann“, so Grötsch. Danach hat Ludwigshafen dem Nationaltheater pro Jahr maximal 117 Tage zugesichert. Er würde sich aber wünschen, dass der Pfalzbau Mannheim „weitergehende Nutzungsmöglichkeiten einräumt“ und es eine „tolle Kooperation“ geben könne.

„Erheblich unterschiedliche Vorstellungen“ über die Miete gibt es laut Grötsch mit der Spedition, welcher die „Trafowerk“ genannte große, hohe Industriehalle in Käfertal gehört. Die Stadt prüfte daher, „eine weitere feste Spielstätte“ auf einer Fläche beim Technoseum zu errichten. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Zelt, sondern um eine Leichtbauhalle aus Stahl und Aluminium. Entscheidungen sollen bis zur Sommerpause fallen.

Redaktion Chefreporter