Corona-Pandemie - Einsatz der Soldaten in Mannheim wird erneut ausgeweitet Bundeswehr hilft in Pflegeheimen

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P. W. Ragge, M. Roßner
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Mannheim. Der Einsatz der Bundeswehr im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Mannheim wird erneut ausgeweitet. Ab Dienstag kommen die Uniformierten auch in die Alten- und Pflegeheime, um das Personal bei Schnelltests für Besucher und Mitarbeiter zu unterstützen. Dazu kommen 30 Angehörige des ABC-Abwehrbataillons 750 „Baden“ aus Bruchsal nach Mannheim.

Soldaten spielen eine wichtige Rolle im Kampf gegen Corona. © dpa
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Die Soldaten werden für zunächst drei Wochen in „alle Heime, die Interesse bekunden“ abgeordnet, so die Stadt. Zugleich hat die Bundesregierung einen Aufruf an Freiwillige gestartet, die sich über eine von der Bundesagentur für Arbeit geschaltete Hotline (Nummer 0800 4 555532, erreichbar montags bis freitags, 8 bis 18 Uhr) melden sollen. Die Schulung der Freiwilligen wird vom Deutschen Roten Kreuz übernommen.

Bei Kontaktverfolgung aktiv

Schon seit Mitte Oktober sind 30 Soldaten vom erst 2019 neu aufgestellten Panzerbataillon 363 in der Carl-Schurz-Kaserne in Hardheim im Odenwald in Mannheim für das Gesundheitsamt tätig. Im Schichtbetrieb helfen sie sieben Tage in der Woche, Kontaktpersonen von Corona-Infizierten zu kontaktieren. Zudem unterstützen zehn Sanitätssoldaten aus Dornstadt den Coronavirus-Diagnose-Stützpunkt des Universitätsklinikums. Diese beiden Einsätze sind derzeit bis 19. Februar befristet.

Auch die Stadt Heidelberg erhält Unterstützung von elf Soldaten, die bei den Schnelltests in Seniorenheimen helfen.

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