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Affäre - Softwarekonzern trennt sich „einvernehmlich“

Betriebsrat verlässt SAP

Von 
jung
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Walldorf. In der Affäre um vermeintlich falsch abgerechnete Arbeitszeiten ist ein weiteres Mitglied des Betriebsrats der SAP SE zurückgetreten. Der Mann gibt zudem mit sofortiger Wirkung sein Mandat im Aufsichtsrat auf – und verlässt das Unternehmen. Es habe eine „einvernehmliche Einigung“ gegeben, teilte ein Sprecher des Konzerns mit. Zu weiteren Details sei Stillschweigen vereinbart worden.

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Ende Juni war bereits der Vorsitzende des Betriebsrats der SAP SE nach massiven Vorwürfen zurückgetreten. Ihm ist vom Unternehmen inzwischen außerordentlich gekündigt worden. Er soll seinem Kollegen dabei geholfen haben, Mauscheleien zu verschleiern und dabei „in erheblicher Weise gegen arbeitsvertragliche Pflichten verstoßen“ haben, heißt es in internen Unterlagen.

Der nun ausgeschiedene Kollege ist noch in eine andere Affäre verwickelt: Die Staatsanwaltschaft Heidelberg prüft im Zusammenhang mit einer angeblich manipulierten Aufsichtsratswahl den Vorwurf des versuchten Prozessbetrugs. jung

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