Missbrauch - Auszeit von Karl-Heinz Wiesemann ohne Folgen Aufarbeitung ohne Bischof möglich

Von 
sal
Lesedauer: 
Ist für zwei Monate nicht im Dienst: Bischof Karl-Heinz Wiesemann. © dpa

Speyer. Das Bistum Speyer sieht die krankheitsbedingte Auszeit von Bischof Karl-Heinz Wiesemann (wir berichteten) nicht als Bremsklotz bei der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen. Der Auftakt der Arbeit einer entsprechenden Kommission sei nicht gefährdet, äußerte Pressesprecher Markus Herr auf Anfrage dieser Redaktion. Zwar kommt es nicht regelmäßig vor, dass katholische Würdenträger sich über zwei Monate aus der Öffentlichkeit zurückziehen, ein Einzelfall ist Wiesemann aber auch nicht. Vor drei Jahren musste etwa der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode wegen eines Rückenleidens länger pausieren. Kritik an Wiesemanns Kurs, den er auf ärztlichen Rat hin eingeschlagen hat, gibt es in den sozialen Netzwerken und auch in Leserbriefen an diese Redaktion. Tenor: Die Täterorganisation Kirche stellt sich den Problemen nicht. Achtung vor dem Schritt äußern dagegen katholische Gläubige. Es tue gut, die menschliche Seite eines Bischofs zu sehen. sal

Mehr zum Thema

Bistum Speyer Zweimonatige Auszeit: Speyerer Bischof Wiesemann kein Einzelfall

Veröffentlicht
Von
Stephan Alfter
Mehr erfahren

Thema des Tages Katholische Kirche: Wandel mit Wiesemann?

Veröffentlicht
Von
Stephan Alfter
Mehr erfahren

Bistum Speyer Gesundheitliche Gründe: Speyerer Bischof Wiesemann nimmt Auszeit

Veröffentlicht
Von
Stephan Alfter
Mehr erfahren